Coronavirus: Mehr als 200 Millionen Impf-Dosen in den USA verabreicht

Deutschland/Welt - Deutschland verharrt mindestens bis zum 18. April im Lockdown. Weiterhin sollen die Menschen in Deutschland die Zahl ihrer Kontakte möglichst gering halten. Die aktuellen Entwicklungen zu Sars-CoV-2 gibt es hier im Ticker.

Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").
Weiterhin gilt: "Stay Home - Life is beautiful" ("Bleib zu Hause, das Leben ist schön").  © dpa/AP/Marcio Jose Sanchez

Laut der Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie mehr als 3,11 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Mehr als 2,76 Millionen der Infizierten sollen wieder genesen sein. Insgesamt 79.677 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus verstorben (Alle Datenstände: 16. April, 14.20 Uhr).

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert beträgt laut Robert-Koch-Institut bundesweit 160,1 (Stand 16. April, 3 Uhr).

Weltweit gibt es 139,2 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen mehr als 2,98 Millionen Todesfälle (Stand 16. April, 14.20 Uhr).

+++ Ältere Informationen zur Corona-Situation findet Ihr im TAG24-Coronavirus-Newsarchiv +++

Update, 16. April, 20.40 Uhr: Sachsen für die Schweiz wieder Corona-Risikogebiet

Wegen hoher Infektionszahlen steht das Bundesland Sachsen ab kommenden Montag wieder auf der Schweizer Liste der Corona-Risikoländer und -gebiete. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit am Freitag in Bern mit.

Dann müssen Reisende, die sich dort in den vorangegangenen zehn Tagen aufgehalten hatten, zur Einreise einen negativen Test vorlegen und nach Ankunft zehn Tage in Quarantäne gehen. Mehr zu diesem Thema lest Ihr im TAG24-Bericht: "Sachsen ist für die Schweiz jetzt Corona-Risikogebiet!".

Wer aus Sachsen einreist, muss nun in der Schweiz in Quarantäne gehen.
Wer aus Sachsen einreist, muss nun in der Schweiz in Quarantäne gehen.  © 123RF/Fedor Selivanov

Update, 16. April, 20.38 Uhr: US-Impfkampagne: Mehr als 200 Millionen Dosen verabreicht

Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag zeigten. Insgesamt wurden demnach bislang 202,3 Millionen Dosen verspritzt.

Den CDC-Daten zufolge bekamen bislang knapp 127 Millionen Menschen mindestens eine Impfdosis, 80 Millionen Menschen sind bereits vollständig geimpft. Im Schnitt werden in den USA derzeit täglich gut drei Millionen Menschen geimpft.

Ein Mann betritt einen mobilen Impfwagen in New York.
Ein Mann betritt einen mobilen Impfwagen in New York.  © Kathy Willens/AP/dpa

Update, 16. April, 20.33 Uhr: AfD-Fraktionschef Gauland gegen Covid-19 geimpft

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland (80), hat sich gegen Covid-19 impfen lassen. Ein Mitarbeiter der Fraktionschefs teilte am Freitagabend auf Anfrage mit, der AfD-Ehrenvorsitzende habe das Vakzin bereits am Donnerstag erhalten.

Zu der Frage, welcher Impfstoff ihm verabreicht wurde, wolle sich Gauland nicht äußern. "Das sieht er als persönliche Angelegenheit an", sagte sein Mitarbeiter.

Alexander Gauland (80), Fraktionsvorsitzender der AfD, wurde gegen das Coronavirus geimpft.
Alexander Gauland (80), Fraktionsvorsitzender der AfD, wurde gegen das Coronavirus geimpft.  © Kay Nietfeld/dpa

Update, 16. April, 20.30 Uhr: Polizei löst Hochzeitsfeier mit 22 Gästen auf

Eine Hochzeitsfeier mit 22 Gästen hat die Polizei in Rheinland-Pfalz aufgelöst. Die Beamten seien von Zeugen alarmiert worden, berichteten sie am Freitagabend.

In Ulmen hätten sie das Brautpaar, die Gäste und die Vermieterin der Event-Location angetroffen. Sie seien auf die Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz hingewiesen worden, die derartige Feiern derzeit untersagt. Das Fest wurde aufgelöst. Den Feiernden drohten nun Bußgelder, erklärte die Polizei.

Update, 16. April, 19.49 Uhr: Bulgarien lockert Corona-Einschränkungen - Einkaufszentren öffnen

In Bulgarien dürfen Einkaufszentren nach einer weiteren Lockerung der Corona-Beschränkungen seit Donnerstag wieder öffnen.

In den wegen einer dritten Corona-Welle vor fast vier Wochen geschlossenen Einkaufsmalls gilt Maskenpflicht und 1,5 Meter Abstand zwischen den Kunden. Das Kundeninteresse in der Hauptstadt Sofia war groß. Auch Casinos dürfen den Betrieb wieder aufnehmen. Die Innenbereiche von Lokalen waren Anfang der Woche unter Corona-Auflagen wieder geöffnet worden.

Update, 16. April, 19.42 Uhr: Brandenburg will Corona-Maßnahmen verschärfen

Brandenburg plant schärfere Corona-Maßnahmen ab kommender Woche. Das Landeskabinett habe in einer informellen Runde beschlossen, dass es ab Montag bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 100 in Kreisen oder kreisfreien Städten eine Ausgangsbeschränkung von 22 Uhr bis 5 Uhr geben soll, wie Regierungssprecher Florian Engels am Freitag mitteilte. Ab Mittwoch sollen Grundschulen schließen, falls der Wert 200 erreicht ist; an Kitas soll in diesem Fall eine Notbetreuung eingerichtet werden.

Bisher sind nur weiterführende Schulen im Distanzunterricht. Das Kabinett komme am Samstag zu einer Sondersitzung zusammen, kündigte Engels an. Die Schließung von Schulen und Kitas ab der Inzidenz 200 und eine Ausgangsbeschränkung sind auch in der Bundes-Notbremse geplant, letztere aber bereits ab 21 Uhr.

Update, 16. April, 19.08 Uhr: Menschen demonstrieren vor dem Bundestag gegen die Corona-Politik

Etwa 220 Menschen haben am Freitagvormittag nach Polizeiangaben vor dem Reichstagsgebäude gegen die deutsche Corona-Politik demonstriert. Die Veranstaltung sei weitgehend ruhig verlaufen, teilte die Polizei mit. Es habe jedoch einige Fälle von fehlendem Mund-Nase-Schutz gegeben.

Im Bundestag war am Freitag eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes mit Schritten wie etwa nächtlichen Ausgangsbeschränkungen erstmals beraten worden. Für den Samstag hat eine Privatperson eine Demonstration unter dem Motto "Es reicht! Schluss mit der Lockdown-Politik! Macht euch bereit!" mit 5000 Teilnehmern angemeldet, teilte die Berliner Polizei mit.

Ein Mann steht bei einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Reichstagsgebäude. Auf dem Schild ist zu lesen „Regierung fristlos entlassen! Endloslockdown stoppen!"
Ein Mann steht bei einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen vor dem Reichstagsgebäude. Auf dem Schild ist zu lesen „Regierung fristlos entlassen! Endloslockdown stoppen!"  © Christoph Soeder/dpa

Update, 16. April, 18 Uhr: Konzerte in der Pandemie: Musiker Vogler für mehr Modellprojekte

Der Cellist und Intendant Jan Vogler (57) hält Modellprojekte zu Konzerten für einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer Normalisierung des Musikbetriebes in der Corona-Pandemie. Sie könnten dabei helfen, wichtige Erfahrungen für die Zukunft zu sammeln, sagte Vogler der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

"Wenn wir als Bürger diese Pandemie emotional überstehen wollen, müssen wir jetzt für Kultur in unserem Alltag kämpfen. Nach über zwölf Monaten Leben mit Covid-19 haben wir viel dazugelernt und mit Tests, Nachverfolgungen und Impfungen wirksame Mittel, um Kulturveranstaltungen sicher durchzuführen."

Vogler, der als Intendant der Dresdner Musikfestspiele und Leiter des Moritzburg Festivals abwechselnd in New York und Dresden lebt und international als Solist gastiert, unterstützte die Forderungen der Deutschen Orchestervereinigung (DOV) zur Nachbesserung des Infektionsschutzgesetzes.

"Wir alle brauchen existenziell Hoffnung, Licht und Trost in unserem Leben, diese Gefühle zu vermitteln - dafür ist Musik geschaffen", sagte der Cellist und Intendant zweier Musikfestivals in Sachsen, Jan Vogler (57).
"Wir alle brauchen existenziell Hoffnung, Licht und Trost in unserem Leben, diese Gefühle zu vermitteln - dafür ist Musik geschaffen", sagte der Cellist und Intendant zweier Musikfestivals in Sachsen, Jan Vogler (57).  © Patrick Pleul/dpa

Update, 16. April, 17.33 Uhr: Camper protestieren in Berlin

Mit einem Wohnmobil-Korso durch Berlin wollen Camper am morgigen Samstag für eine Öffnung der Stell- und Campingplätze demonstrieren. Erwartet werden rund 700 Wohnmobile und Wohnwagen auf der Strecke zwischen Olympiastadion und Reichstag. "Camping mit Abstand ist mit Abstand die beste, sicherste und kontaktärmste Regenerationsform für unsere Familien", teilten die Initiatoren mit.

Die Campingplätze sind wegen der Corona-Pandemie für Urlauber geschlossen. Lediglich Dauercamper sind in den meisten Bundesländern unter bestimmten Bedingungen zugelassen.

Update, 16. April, 16.57 Uhr: US-Regierung investiert Milliardenbetrag in Kampf gegen Mutanten

Die Regierung von US-Präsident Joe Biden (78) investiert nach eigenen Angaben 1,7 Milliarden Dollar in den Kampf gegen Coronavirus-Varianten.

Die Mittel stammen aus dem im März von Bidens Demokraten im Kongress beschlossenen Corona-Konjunkturpaket, wie das Weiße Haus am Freitag mitteilte. Mit der Investition sollten die Gesundheitsbehörde CDC und die Gouverneure der Bundesstaaten dabei unterstützt werden, Coronavirus-Mutanten etwa durch den Ausbau von Genom-Sequenzierung zu überwachen, zu verfolgen und zu bekämpfen.

Titelfoto: Kathy Willens/AP/dpa

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