USA - Eine neue, stark mutierte COVID-19-Variante breitet sich rasant aus und könnte die Wirksamkeit bisheriger Impfstoffe verringern.
Wie die Behörde US Centers for Disease Control and Prevention (CDC) berichtet, warnen Wissenschaftler vor einer neuen, stark mutierten Virusvariante mit der Bezeichnung BA.3.2/"Zikade".
Diese könnte nach Einschätzung von Experten Eigenschaften besitzen, die die Wirksamkeit der bisherigen Impfstoffe teilweise beeinträchtigen. Dennoch soll er zumindest weiterhin vor schweren Krankheitsverläufen schützen.
Dem Bericht zufolge ist der Erreger inzwischen in 23 Ländern nachgewiesen und ist in Teilen Europas bereits für bis zu 30 Prozent der Fälle verantwortlich.
"Der Stamm weist zahlreiche Mutationen auf, die dazu führen können, dass er vom Immunsystem anders erkannt wird", erklärte der Virologe Andrew Pekosz gegenüber der New York Post.
Dr. Marc Siegel, Arzt am NYU Langone Health, fügte hinzu: "Es besteht die Sorge, dass er ein erhebliches Risiko für die öffentliche Gesundheit darstellen könnte."
Die Beschwerden ähneln denen anderer Covid-19-Erkrankungen
Die Beschwerden ähneln dabei weitgehend denen anderer Covid-19-Erkrankungen, wie Husten, Fieber oder Schüttelfrost, Halsschmerzen, eine verstopfte Nase, Atemnot, Müdigkeit und Kopfschmerzen.
Auch der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns sowie Magen-Darm-Probleme können auftreten.
In vielen Fällen lassen die Symptome mit Ruhe, ausreichender Flüssigkeitszufuhr und frei erhältlichen Medikamenten nach.
Gleichzeitig sind aber auch Infektionen ohne spürbare Symptome möglich, wodurch das Virus unbemerkt weitergegeben werden kann.
Im Falle eines Verdachts empfiehlt die CDC, zu Hause zu bleiben und Kontakte zu anderen Menschen möglichst zu vermeiden. Wenn ein Kontakt unvermeidbar ist, sollte eine hochwertige Maske getragen werden.
Treten schwere Symptome wie Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit oder eine bläuliche Verfärbung von Lippen oder Haut auf, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.