Coronavirus: Großbritannien verzeichnet höchste Anzahl Corona-Toter seit März

Deutschland/Welt - In Deutschland gibt es immer mehr Lockerungen, dennoch ist das Coronavirus immer noch allgegenwärtig und nicht zu unterschätzen.

In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.
In Deutschland hat die Gastronomie wieder geöffnet.  © Angelika Warmuth/dpa

Der Sieben-Tage-Inzidenzwert liegt laut Robert-Koch-Institut bundesweit bei 75,1 (Vortag: 74,4).

Laut Johns-Hopkins-Universität sind seit Beginn der Pandemie mehr als 4,39 Millionen nachgewiesene Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 in Deutschland aufgetreten. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte allerdings deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Coronavirus in Berlin: Inzidenz in der Hauptstadt steigt weiter an
Coronavirus Coronavirus in Berlin: Inzidenz in der Hauptstadt steigt weiter an

Insgesamt 94.720 Menschen sind hierzulande mit oder an dem Virus bereits verstorben. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit rund 4,2 Millionen an.

Weltweit gibt es mehr als 241,1 Millionen bestätigte Fälle und inzwischen 4,9 Millionen Todesfälle (alle Daten Stand: 19. Oktober, 6.15 Uhr).

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Update, 19. Oktober, 18.19 Uhr: Großbritannien verzeichnet höchste Anzahl Corona-Toter seit März

Die Zahl der Corona-Todesfälle in Großbritannien ist auf den höchsten Stand seit März gestiegen.

Die britische Statistikbehörde meldete am Dienstag 223 Todesfälle, die in den vier Wochen vor ihrem Tod positiv auf Covid-19 getestet wurden. Noch höher lag die Zahl zuletzt am 9. März, als 231 Menschen in Großbritannien an oder mit dem Virus starben.

Am Montag wurden knapp 50.000 neue Corona-Fälle im Land gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 435! Von einer erneuten Einführung von Corona-Beschränkungen ist in der britischen Regierung bislang kaum die Rede.

Menschen stehen Schlange vor einem Impfzentrum des National Health Service im Tottenham Hotspur Stadium.
Menschen stehen Schlange vor einem Impfzentrum des National Health Service im Tottenham Hotspur Stadium.  © dpa/Yui Mok

Update, 19. Oktober, 16.32 Uhr: Debatte über mögliches Ende der Corona-Notlage in Deutschland

Der Vorstoß von Gesundheitsminister Jens Spahn für eine Beendigung der Corona-Notlage in Deutschland ist auf Zustimmung und Kritik gestoßen.

Begrüßt wurde er von Ärzte- und Klinikvertretern. Auch die FDP bekräftigte noch einmal ihre schon lange vertretene Position, die sogenannte epidemische Lage nationaler Tragweite nicht mehr zu verlängern.

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und die Deutsche Stiftung Patientenschutz warnten dagegen mit Blick auf den Winter vor einem solchen Schritt.

Update, 19. Oktober, 13.55 Uhr: Hamburg weitet 2G-Regel aus - Ohne Maske einkaufen und zum Friseur

Hamburg weitet die 2G-Regelung auf Friseure, andere körpernahe Dienstleistungen und Teile des Einzelhandels aus.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr hier: 2G-Hammer in Hamburg! Maskenpflicht wird teilweise abgeschafft, Ungeimpften Zutritt verweigert.

In Hamburg wird in Einrichtungen künftig auf die 2G-Regel gesetzt.
In Hamburg wird in Einrichtungen künftig auf die 2G-Regel gesetzt.  © Christian Charisius/dpa

Update, 19. Oktober, 13.04 Uhr: Gut 54,7 Millionen vollständig geimpft - Quote weiter 65,8 Prozent

Die Zahl der vollständig gegen Corona geimpften Menschen in Deutschland steigt weiter leicht.

Sie beträgt nun gut 54,7 Millionen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag hervorgeht. Am Vortag hatte sie knapp unter 54,7 Millionen gelegen.

Die Quote der vollständig Geimpften liegt wie auch einen Tag zuvor bei 65,8 Prozent der Gesamtbevölkerung. Mindestens eine Impfung haben knapp 57,3 Millionen Menschen erhalten (68,9 Prozent).

Update, 19. Oktober, 13.02 Uhr: Litauen startet Corona-Auffrischimpfungen

Litauen hat mit Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus begonnen.

Seit Dienstag können sich Erwachsene in dem baltischen EU-Land mit einem sogenannten Booster Shot gegen das Virus schützen lassen. Voraussetzung ist, dass die letzte Impfung mehr als 180 Tage zurückliegt.

Für die Auffrischung werden einer Mitteilung des Gesundheitsministeriums in Vilnius zufolge ausschließlich die Impfstoffe von Pfizer-Biontech und Johnson & Johnson verwendet.

Litauen hat mit Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus begonnen.
Litauen hat mit Auffrischimpfungen gegen das Coronavirus begonnen.  © Bernd Weissbrod/dpa

Update, 19. Oktober, 13.01 Uhr: HWWI: Vor-Corona-Niveau von Ende 2019 wird 2022 wieder erreicht

Das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) rechnet im kommenden Jahr mit einer Erholung der deutschen Wirtschaft von der Corona-Krise.

"Nach dem Einbruch der Wirtschaftsleistung im vergangenen Jahr um 4,6 Prozent, ist für 2021 nun mit einem Wachstum von 2,5 Prozent und für 2022 mit einem von 3,5 Prozent in Deutschland zu rechnen", sagte Geschäftsführer Dirck Süß am Dienstag in Hamburg.

Damit werde das Vor-Corona-Niveau von Ende 2019 erst wieder im Laufe von 2022 erreicht.

Update, 19. Oktober, 11.55 Uhr: RKI erweitert Corona-Datenspende-App

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat seine Corona-Datenspende-App überarbeitet und ausgebaut.

Mit der Neuauflage der Smartphone-Anwendung können sich Menschen in Deutschland pseudonymisiert an wissenschaftlichen Studien zu den Folgen der Corona-Pandemie beteiligen, wie das RKI am Dienstag in Berlin mitteilte.

Update, 19. Oktober, 10.29 Uhr: Betrüger wollten gefälschten Impfausweis an Zivilpolizei verkaufen

Bei dem Versuch, einem Zivilpolizisten einen gefälschtem Impfpass zu verkaufen, sind zwei Betrüger in Essen festgenommen worden.

Der 29-Jährige und sein 21 Jahre alter Komplize boten dem Beamten auf einem Supermarktparkplatz zwei Impfausweise mit Covid-Aufklebern an, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Durch einen Zeugen waren die Einsatzkräfte auf ein entsprechendes Online-Angebot der Männer aufmerksam geworden und zu dem Parkplatz gefahren.

Um die Qualität der Pässe zu beweisen, habe der 29-Jährige dort Chatverläufe von vermeintlich zufriedenen Kunden gezeigt, hieß es weiter.

Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.

Update, 19. Oktober, 8.45 Uhr: Göttinger Forscherin Priesemann plädiert für Pandemierat

Die Göttinger Physikerin Viola Priesemann (39) würde sich bei künftigen Pandemien eine "deutlichere Trennung von politischer Abwägung und wissenschaftlicher Expertise" wünschen.

In einem Interview in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte die Forscherin: "Dazu könnte ein Pandemierat beitragen, der Wissen, Unsicherheiten und Szenarien zusammenträgt und all das kommuniziert: Was passiert, wenn wir einen Freedom Day wagen?"

Update, 19. Oktober, 8.43 Uhr: Patricia Kelly erneut mit Corona im Krankenhaus

Obwohl sie nach eigenen Worten bereits eine Infektion überstanden hat und geimpft wurde, ist Sängerin Patricia Kelly (51) erneut am Coronavirus erkrankt.

"Patricia (...) hat sich (trotz abgeschlossener Impfung) mit dem Coronavirus angesteckt und liegt derzeit im Krankenhaus", teilte ihr Team am Montagabend auf Instagram mit.

"Wir hoffen, dass sie es bald verlassen kann und es ihr wieder besser geht."

Update, 19. Oktober, 8.42 Uhr: College-Footballtrainer verlieren Jobs wegen Impfstatus

College-Footballtrainer Nick Rolovich (42) und vier Assistenten sind vom Bundesstaat Washington von ihren Aufgaben entbunden worden.

Sie sollen sich bis Montag (Ortszeit) geweigert haben, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Allerdings war dies eine Vorgabe für Staatsbedienstete.

Ebenfalls entlassen wurden seine Assistenten Ricky Logo, John Richardson, Craig Stutzmann und Mark Weber.

Titelfoto: dpa/Yui Mok

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