Sie lässt nicht locker: Dresdner Bürgerinitiative will schmalere Carolabrücke

Dresden - Nicht nur das Design der neuen Carolabrücke sorgt für hitzige Gemüter – auch der Spurenstreit ist, wenn es nach der Bürgerinitiative "Dresden Zero" geht, noch nicht beigelegt.

Die Initiative "Dresden Zero" hat mit einer Kundgebung den Stadtrat zu einer zwei- statt vierspurigen Carolabrücke aufgerufen. Auch eine Anbindung an den Elberadweg soll mitgedacht werden.  © Ove Landgraf

Sie veranstaltete deshalb am Sonntag gemeinsam mit Greenpeace Dresden, BUND, der Studentenvereinigung sowie der Umweltinitiative der TU eine Kundgebung.

"Wir fragen uns, wie es sein kann, dass 30 Millionen Euro mehr für eine vierspurige Brücke da sind und am anderen Ende bei der DVB und anderen sozialen Stellen gestrichen wird", erklärte Dresden Zero-Sprecher Christian Schulze.

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Dabei berufen sich die Veranstalter vor allem auf Brückenexperten Steffen Marx von der TU Dresden, der "einen zweispurigen Neubau für problemlos möglich hält".

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