Einfamilienhaus in Flammen! Vier Verletzte, Warnung an die Bevölkerung

Melsdorf - Großeinsatz für die Feuerwehr! Am gestrigen Sonntagabend hat ein Einfamilienhaus in Melsdorf (Schleswig-Holstein) gebrannt. Vier Menschen wurden dabei verletzt.

In Melsdorf hat am Sonntagabend ein Einfamilienhaus gebrannt. Die vier Bewohner wurden allesamt verletzt.
In Melsdorf hat am Sonntagabend ein Einfamilienhaus gebrannt. Die vier Bewohner wurden allesamt verletzt.  © Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

Wie die Polizei mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 22.10 Uhr über den Brand im Birkenweg informiert. Als sie vor Ort eintrafen, brannte der Dachstuhl des Hauses bereits lichterloh.

Die vierköpfige Familie (zwei Erwachsene, zwei Kinder) hatte sich bereits aus dem Haus gerettet. Allerdings erlitten alle vier eine leichte Rauchvergiftung und kamen nach der Erstversorgung ins Krankenhaus nach Kiel.

Die Feuerwehr begann indes mit den Löscharbeiten. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die hinter dem Haus verlaufende Bahnstrecke für circa anderthalb Stunden gesperrt werden.

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Anwohner wurden zudem per App dazu aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Die Feuerwehr war mit 70 Kräften im Einsatz und bekam den Brand schließlich unter Kontrolle.
Die Feuerwehr war mit 70 Kräften im Einsatz und bekam den Brand schließlich unter Kontrolle.  © Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

Einfamilienhaus in Melsdorf nach Brand nicht mehr bewohnbar

Die Einsatzkräfte gaben aufgrund der starken Rauchentwicklung zwischenzeitlich eine Warnung an die Bevölkerung heraus.
Die Einsatzkräfte gaben aufgrund der starken Rauchentwicklung zwischenzeitlich eine Warnung an die Bevölkerung heraus.  © Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

Die rund 70 Feuerwehrkräfte bekamen den Brand schließlich unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten zogen sich allerdings noch bis 5.30 Uhr.

Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar, die Familie kam demnach bei Verwandten unter.

Zur Schadenshöhe und der Brandursache konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Entsprechende Ermittlungen wurden aufgenommen.

Titelfoto: Kreisfeuerwehrverband Rendsburg-Eckernförde

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