Kellerbrand in Hennigsdorf: Acht Verletzte, Rüpel-Rentner beleidigt Einsatzkräfte

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Hennigsdorf (Oberhavel) - Bei einem Brand in Hennigsdorf, nördlich von Berlin, sind am Dienstagnachmittag acht Menschen verletzt worden.

Das Gebäude musste zwischenzeitlich von der Feuerwehr evakuiert werden.
Das Gebäude musste zwischenzeitlich von der Feuerwehr evakuiert werden.  © 7aktuell.de | P.Neumann

Sechs Bewohner haben eine Rauchgasvergiftung erlitten, ebenso eine Passantin, die zu Hilfe geeilt war. Zudem wurde eine Feuerwehrfrau bei dem Einsatz im Landkreis Oberhavel verletzt, die wie Polizei am Mittwoch mitteilte.

Nach ersten Erkenntnissen wurde das Feuer gegen 14.35 Uhr im Keller eines Wohnhauses in der Karl-Marx-Straße durch ein defektes Elektrogerät verursacht.

Aufgrund der starken Verrauchung mussten die Brandbekämpfer zwischenzeitlich das gesamte Gebäude evakuieren. Die Wohnungen des betroffenen Aufgangs waren demnach zunächst nicht mehr bewohnbar, alle anderen Mieter konnten später zurückkehren.

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Während der Löscharbeiten sorgte ein 93-Jähriger für Aufregung, der immer wieder versuchte, mit seinem Auto in die abgesperrte Einsatzstelle vorzudringen.

Der renitente Rentner wollte sich offenbar partout nicht damit abfinden, dass er immer wieder abgewiesen wurde und beleidigte die Einsatzkräfte dann sogar mehrfach.

Die Feuerwehr löscht das Kellerabteil mit Schaum.
Die Feuerwehr löscht das Kellerabteil mit Schaum.  © 7aktuell.de | P.Neumann

Die Polizei schätzte die Höhe des entstandenen Sachschadens auf etwa 300.000 Euro. Ein Brandkommissariat hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: 7aktuell.de | P.Neumann

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