Mann will Zaun übersteigen und wird von Metallstab durchbohrt

Wiesbaden - Die Feuerwehr kam mit einem Bolzenschneider zu Hilfe: Im westhessischen Wiesbaden wurde ein Mann beim Übersteigen eines Zauns von einem Metallstab durchbohrt!

Schwer verletzter Mann in Wiesbaden: Als Feuerwehr und Rettungsdienst eintrafen, hing der Verunglückte kopfüber an einem Gittermattenzaun. (Symbolbild)  © Montage: Julian Stratenschulte/dpa, Matthias Bein/dpa

Zwei Joggerinnen bemerkten den Verunglückten gegen 7.49 Uhr und lösten Alarm aus. Umgehend rückten Rettungskräfte zur Sportanlage in der Willi-Werner-Straße im Stadtteil Dotzheim aus, wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte den kopfüber an einem Gittermattenzaun hängenden Mann. Er hatte eine "schwere Pfählungs-Verletzung" erlitten, "ein Metallstab hatte sich etwa 15 bis 20 Zentimeter tief in den Oberschenkel gebohrt", berichtete ein Sprecher.

Zudem war der Verunglückte stark unterkühlt, weshalb davon auszugehen sei, "dass sich der Unfall bereits in der Nacht ereignete".

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Feuerleute schnitten den Mann mit einem Bolzenschneider von dem Zaun los und stabilisierten ihn zugleich. "Anschließend wurde er mitsamt dem Zaunstück im Bein an den Rettungsdienst übergeben", hieß es weiter.

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Die Sanitäter brachten den Patienten auf dem schnellsten Weg in eine Notaufnahme. Die genaueren Hintergründe des Unglücks in Wiesbaden sind noch unklar.

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