Mörfelden-Walldorf - Die Feuerwehr habe "nahezu nichts gesehen", da der Rauch derart dicht war - im südhessischen Mörfelden-Walldorf kam es am Mittwochnachmittag zu einem Brand, ein dreistöckiger Wohnblock musste evakuiert werden!
Der Feueralarm wurde gegen 15.45 Uhr ausgelöst, wie die Polizei mitteilte. Umgehend rückten Einsatzkräfte zu dem Mehrfamilienhaus in der Rembrandtstraße aus.
Als die Feuerwehrleute vor Ort eintrafen, stiegen dichte Rauchwolken aus dem Keller des Gebäudes auf.
Zu diesem Zeitpunkt hatten sich bereits 15 Hausbewohner selbstständig in Sicherheit gebracht, doch "mehrere Personen waren noch in den Wohnungen drin", wie ein Feuerwehrsprecher erklärte.
Die Brandbekämpfer teilten sich daher auf: Während einige Einsatzkräfte die Evakuierung der verbliebenen Hausbewohner in die Wege leitete, ging zeitgleich ein erster Stoßtrupp der Feuerwehr gegen den Brand im Keller vor.
Kellerbrand in Mörfelden-Walldorf: Zahlreiche Anwohner in Hotels untergebracht
Bei den Löscharbeiten trat das Problem auf, dass aufgrund des dichten Rauchs im Keller so gut wie nichts zu erkennen war. Die Einsatzkräfte seien "erst einmal blind vorgegangen", betonte der Sprecher.
Dennoch gelang es schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Dabei kam auch sogenannter Löschschaum zum Einsatz, der durch die Kellerfenster in das Untergeschoss gepumpt wurde.
"Aktuellen Erkenntnissen zufolge wurde bei dem Brand niemand verletzt", ergänzte ein Polizeisprecher.
Das Wohnhaus in Mörfelden-Walldorf sei infolge des Kellerbrands zunächst unbewohnbar. Dies gelte auch für ein Nachbarhaus, in das der massive Rauch ebenfalls eingedrungen war und dessen Bewohner deshalb ebenfalls evakuiert wurden.
Die betroffenen Anwohner "werden in umliegenden Hotels untergebracht", hieß es weiter vonseiten der Polizei. Zur Brandursache sowie zur ungefähren Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Erkenntnisse vor. Die Ermittlungen dauern an.