Riesen-Rauchwolke löst Warn-App aus: Schuppenbrand sorgt für Großeinsatz in Sachsen
Großbothen - Der Brand eines Schuppens im Grimmaer Ortsteil Großbothen beschäftigte am Donnerstagabend mehrere Feuerwehren des Landkreises Leipzig. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde über die Warn-App NINA eine Gefahrenmeldung herausgegeben.
Die Einsatzkräfte wurden gegen 21 Uhr zu dem Brand an der Hauptstraße alarmiert, wie ein Sprecher der Polizei am Freitagmorgen gegenüber TAG24 erklärte.
Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren aus Großbothen, Grimma und Großbardau sowie der stellvertretende Kreisbrandmeister aus Borna eilten umgehend zum Ort des Geschehens.
Wie TAG24 vonseiten der Einsatzkräfte erfuhr, habe sich die Lage bereits auf der Anfahrt bestätigt. "Aus bisher unbekannter Ursache war es zum Brand eines Nebengelasses gekommen", so der Polizeisprecher. Als die Feuerwehrleute am Brandort eintrafen, stand der betroffene Schuppen bereits vollständig in Flammen.
Das Gebäude, in dem laut Polizei unter anderem Kleinkrafträder und Werkzeug gelagert waren, wurde bei dem Feuer vollständig zerstört. Das schnelle Eingreifen der Feuerwehr verhinderte jedoch, dass die Flammen auf benachbarte Gebäude übergriffen.
Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, dauerten die Restlöscharbeiten noch längere Zeit an. Nach Informationen vom Ort des Geschehens musste eine Frau durch den Rettungsdienst medizinisch betreut werden.
Fenster und Türen geschlossen halten: NINA warnt vor Rauchentwicklung
Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Wie hoch der Schaden durch das Feuer ausfiel, konnte am Freitagmorgen noch nicht gesagt werden.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung hatten die Einsatzkräfte zudem die Warn-App NINA ausgelöst und eine Gefahrenmeldung herausgegeben.
Darin hieß es, dass eine Gefahr für die Gesundheit nicht ausgeschlossen werden könne. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, das betroffene Gebiet zu meiden sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Lüftungs- und Klimaanlagen sollten vorübergehend abgeschaltet werden.
Titelfoto: Sören Müller

