Tunnel-Feuer auf der A81: Drei Menschen verletzt, Fahrbahn wieder teilweise befahrbar

Ludwigsburg - Verkehrschaos am Dienstagnachmittag: Wegen eines brennenden Lkw-Anhängers war der Engelbergtunnel auf der A81 bei Ludwigsburg am Dienstagabend komplett dicht. Zwei Menschen mussten mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden, erklärte eine Polizeisprecherin gegenüber TAG24. Es waren 386 Rettungskräfte mit insgesamt 57 Fahrzeugen im Einsatz.

Ein Lastwagen geriet am Nachmittag in Vollbrand.  © Karsten Schmalz

Für Autofahrer bedeutet der Vorfall eine massive Geduldsprobe. Die A81 ist im Bereich des Tunnels in beide Fahrtrichtungen voll gesperrt.

Erst in den frühen Morgenstunden des Mittwochs wurde die Oströhre wieder freigegeben. Die Weströhre bleibe allerdings noch auf unbestimmte Zeit gesperrt, so die Polizei.

Der Grund: Bei ersten Überprüfungen am Tunnel wurden massive Betonabplatzungen an der Tunneldecke der Weströhre festgestellt.

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Hinzu kamen Bergungsarbeiten, die die Freigabe des Tunnels weiter verzögerten.

"Die Bergung des verbrannten Fahrzeuges wird bis in die Abendstunden anhalten, da die verbrannten Kühlschränke einzeln verladen werden müssen", erläuterte die Autobahn GmbH am Dienstagabend gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

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Drei Menschen wurden durch das Feuer im Tunnel verletzt

Es entstand eine massive Rauchwolke über der A81.  © Karsten Schmalz

Am Dienstagnachmittag war ein mit Kühlschränken beladener Lastwagen-Anhänger gegen 14.20 Uhr in dem Tunnel ausgebrannt. Beide Röhren wurden in der Folge gesperrt. Weil das Feuer in der Weströhre massive Schäden hinterließ, waren nach Angaben der Autobahn GmbH Sicherheitsprüfungen nötig.

Der Lkw-Fahrer hatte den Anhänger abgekoppelt, sodass keine weiteren Fahrzeuge in Brand gerieten, wie die Feuerwehr mitteilte. Zwei Menschen erlitten Rauchvergiftungen und wurden ins Krankenhaus gebracht.

Den Einsatzkräften gelang es jedoch schnell, die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Dann konzentrierte sich die Arbeit der Feuerwehr darauf, die Tunnelröhren mit Hochleistungslüftern vom dichten Rauch zu befreien.

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Alle Personen konnten aus dem Gefahrenbereich des Tunnels gebracht werden.

Erstmeldung: 3. März, 15.40 Uhr; zuletzt aktualisiert: 4. März, 6.38 Uhr.

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