Bluetooth-Gerät sorgt für große Aufregung: Malle-Flieger dreht um!

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New Jersey (USA) - Ein verdächtiger Bluetooth-Name hat an Bord einer United-Airlines-Maschine für Aufregung gesorgt und den Urlaubsflieger zur Umkehr gezwungen. Zuvor hatte die Crew den Passagieren ein Ultimatum gestellt.

Die United-Airlines-Maschine kehrte nach rund zwei Stunden wieder um. (Symbolfoto)
Die United-Airlines-Maschine kehrte nach rund zwei Stunden wieder um. (Symbolfoto)  © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Zalubowski

Die Boeing war am Samstagabend um 18 Uhr am Flughafen Newark im US-Bundesstaat New Jersey in Richtung Mallorca abgehoben, um die 190 Fluggäste von der amerikanischen Ostküste ins sonnige Spanien zu befördern.

Doch nach knapp zwei Stunden in der Luft machte der Pilot plötzlich mitten über dem Atlantik kehrt und flog zurück. Um 21.37 Uhr landete der Flieger wieder in Newark.

Grund für die abrupte Umkehr: ein merkwürdiges Bluetooth-Netzwerk, das an Bord für Unruhe gesorgt hatte.

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Wie das "People"-Magazin berichtete, soll sich im Flieger ein aktives Bluetooth-Gerät mit dem Namen "BOMB" (zu Deutsch: "Bombe") befunden haben, was das Personal als "potenzielles Sicherheitsrisiko" eingestuft habe.

Demnach sollen Besatzungsmitglieder die Reisenden mehrfach aufgefordert haben, alle Geräte auszuschalten, und damit gedroht haben, andernfalls nach Newark umzudrehen - ohne Erfolg. Zwei Bluetooth-Netzwerke seien weiterhin aktiv geblieben, heißt es.

Bluetooth-Gerät namens "Bombe" war offenbar ein schlechter Scherz

Am Flughafen wurden die Passagiere von der Polizei empfangen. (Symbolfoto)
Am Flughafen wurden die Passagiere von der Polizei empfangen. (Symbolfoto)  © 123RF/bialasiewicz

Die Crew habe die Ansage mehrfach wiederholt, bis sie den Passagieren schließlich ein Ultimatum gestellt habe: Wenn "in einer Minute" noch Geräte aktiv seien, drehe das Flugzeug um.

Gesagt, getan: Weil auch die letzte Warnung der Besatzung ignoriert wurde, riefen die Piloten eine Luftnotlage aus und änderten den Kurs.

Zurück in Newark wurden die Fluggäste bereits von der Polizei erwartet. Ihre elektronischen Geräte wie Laptops und Telefone mussten sie beim Verlassen des Fliegers allerdings an Bord lassen.

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Wie sich bei den Untersuchungen herausstellte, soll ein 16-jähriger Jugendlicher der Übeltäter gewesen sein: Der Teenager habe sich Berichten zufolge wohl einen schlechten Scherz erlaubt und seinen Bluetooth-Lautsprecher in "Bombe" umbenannt.

Am frühen Sonntagmorgen war die Odyssee schließlich überstanden. Nach einer erneuten Sicherheitskontrolle durften die Passagiere in einen Ersatzflieger umsteigen und landeten rund acht Stunden später, im zweiten Anlauf, sicher auf Mallorca.

Titelfoto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Zalubowski

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