Tödlicher Flugzeugunfall: Für Piloten kommt jede Hilfe zu spät
Speyer - Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs in Speyer (Rheinland-Pfalz) ist am späten Dienstagvormittag der Pilot ums Leben gekommen.
Wie ein Sprecher des Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt berichtet, hatten Zeugen um kurz nach 11 Uhr beobachtet, wie der Flieger zwischen dem Flugplatz in Speyer und der Rhein-Insel Flotzgrün in den Wald gestürzt ist und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.
Die Einsatzkräfte konnten dann in dem beschriebenen Gebiet eine starke Rauchentwicklung ausmachen, die allerdings sehr schnell nachließ.
Da das dicht bewaldete Gelände schwer zugänglich ist, bedurfte es laut des Sprechers die Hilfe der Zeugen, um die genaue Unfallstelle einzukreisen und letztlich ausfindig zu machen.
Schnell konnten die Feuerwehrleute vor Ort den Brand löschen. Für den Piloten kam allerdings jede Hilfe zu spät: Er verstarb noch an der Unfallstelle.
War eine zweite Person an Bord?
Zudem waren die Einsatzkräfte anfangs davon ausgegangen, dass sich noch eine zweite Person an Bord befunden habe, nach der intensiv gesucht wurde. Mehrere Hubschrauber waren deshalb im Einsatz, ehe der Tower des Flugplatzes bestätigte, dass sich nur eine Person in dem Ultraleichtflugzeug befunden hatte.
Wie genau es zu dem Flugzeugunfall kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei in Ludwigshafen hat die Ermittlungen aufgenommen.
Titelfoto: Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Speyer
