Hantavirus-Kontaktperson in Düsseldorfer Uniklinik gebracht: Weitere Untersuchungen nötig

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Von Volker Danisch

Düsseldorf - Eine Infektion mit dem Hantavirus konnte bei einer am Mittwoch als Kontaktperson in die Uniklinik Düsseldorf gebrachten Person bisher nicht ausgeschlossen werden.

Die Person aus Deutschland wurde am Mittwoch von Rettungskräften am Amsterdamer Flughafen abgeholt und in die Uniklinik Düsseldorf gebracht.
Die Person aus Deutschland wurde am Mittwoch von Rettungskräften am Amsterdamer Flughafen abgeholt und in die Uniklinik Düsseldorf gebracht.  © Persbureau Heitink/dpa

Es gebe keine Hinweise auf eine Infektion, sagte ein Sprecher der Uniklinik Düsseldorf. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Inkubationszeit seien jedoch eine weitere Beobachtung und zusätzliche Untersuchungen erforderlich.

Die Schutzmaßnahmen werden deshalb vorsorglich aufrechterhalten.

Die Person soll auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" Kontakt zu einem Hantavirus-Fall gehabt haben. Sie kam am späten Mittwochabend mit einem speziellen Transport-Konvoi zur vorsorglichen Untersuchung in der Uniklinik Düsseldorf an. Einsatzkräfte der Feuerwehr Düsseldorf hatten sie zuvor am Flughafen in Amsterdam übernommen.

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Nähere Angaben zu der Person wie Alter, Geschlecht oder Wohnort machte die Uniklinik Düsseldorf nicht. 

Nach dem Ausbruch des Hantavirus sind drei Menschen auf dem niederländischen Expeditions-Kreuzfahrtschiff "Hondius" gestorben.
Nach dem Ausbruch des Hantavirus sind drei Menschen auf dem niederländischen Expeditions-Kreuzfahrtschiff "Hondius" gestorben.  © Misper Apawu/AP/dpa

Kreuzfahrtschiff "Hondius" auf dem Weg nach Teneriffa

Nach Angaben des niederländischen Außenministeriums sollte eine 65 Jahre alte Deutsche in Düsseldorf untersucht werden. Sie soll in engem Kontakt mit der deutschen Frau gestanden haben, die an Bord gestorben war. 

Das unter niederländischer Flagge fahrende Schiff ist nun auf dem Weg nach Teneriffa, wo es am Sonntag ankommen soll. Es lag tagelang vor Kap Verde vor Anker, nachdem Anfang der Woche deutlich wurde, dass es vom Hantavirus betroffen ist. Drei Menschen starben, mehrere wurden infiziert und krank.

Titelfoto: Persbureau Heitink/dpa

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