113 Kilo Objekt steckt im Sumpf fest: Doch es ist kein Stein!

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Georgia (USA) - Hier muss man wirklich ganz genau hingucken: Was auf den ersten Blick einfach wie ein verdreckter Gesteinsbrocken aussieht, ist in Wahrheit ein Tier in Lebensgefahr! In den Sümpfen Georgias (USA) blieb eine Unechte Karettschildkröte stecken. Doch das mehr als 100 Kilogramm schwere Reptil konnte gerettet werden.

Auf den ersten Blick ist die Schildkröte gar nicht zu erkennen.
Auf den ersten Blick ist die Schildkröte gar nicht zu erkennen.  © Facebook/Tybee Island Marine Science Center

Das Tybee Island Marine Science Center (TIMSC) berichtete vor Kurzem auf seiner Facebookseite von dem Fund der festsitzenden Schildkröte.

Demnach hatte Tammy Smith, eine langjährige Freiwillige des Meeresschildkrötenprojekts, das Tier im Sumpfgras in den Ausläufen des Savannah Rivers weit weg vom Strand entdeckt.

TIMSC-Kuratorin Sarah Alley wurde von Smith informiert und konnte vor Ort bestätigen, dass es sich bei dem Reptil um eine erwachsene, weibliche Karettschildkröte handelte. Sie informierte die Biologen des "Dept. of Natural Resources" (DNR) - die aber einen weiten Weg vor sich hatten, bis sie dem Tier helfen konnten.

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"Der Plan war es, die Schildkröte mit Wasser und nassen Handtüchern abzukühlen, bis das DNR eintreffen konnte. Zum Glück hatte ich auch meinen Sonnenschirm im Auto und konnte ihr Schatten spenden", beschrieb Alley die Situation. Drei Stunden kümmerte sie sich um die Meeresschildkröte, der sie den Namen Wilbur verpasste.

Und weiter: "Sie war wie ein kleines Sumpfschweinchen und schlug ihre Flossen in den Schlamm, als ich dort ankam."

Wilbur wurde mit Handtüchern vor der Hitze geschützt.
Wilbur wurde mit Handtüchern vor der Hitze geschützt.  © Facebook/Tybee Island Marine Science Center

Fast einen Meter lang und mehr als 113 Kilo schwer: Große Schildkröte kann gerettet werden

Die Schildkröte konnte nach der Rettung wieder ins Meer entlassen werden.
Die Schildkröte konnte nach der Rettung wieder ins Meer entlassen werden.  © Montage: Facebook/Tybee Island Marine Science Center

Wilbur sei sehr stark und sehr schwer gewesen und habe keine Anzeichen für Verletzungen vorgewiesen. Laut Alleys Messungen war die Schildkröte 97 Zentimeter lang. Sie soll außerdem mehr als 113 Kilo gewogen haben!

Als das DNR und weitere Helfer endlich vor Ort eintrafen, konnte das Tier per ATV aus dem Sumpf gezogen und in einem gemeinsamen Kraftakt in einen Transporter gehievt werden.

Dabei hinterließ Wilbur, wahrscheinlich stressbedingt, ein einzelnes Ei! Dieses soll nun untersucht werden, um noch mehr über die Schildkröte rauszufinden.

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Am Strand angelangt wurde Wilbur von ihren Rettern wieder ins Meer entlassen.

Das Tier stürzte sich offenbar bei bester Gesundheit ins Wasser und schwamm davon.

Titelfoto: Facebook/Tybee Island Marine Science Center

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