Köln - Seit mehreren Tagen sorgt ein Fuchs in Köln für Aufsehen. Der Grund: Sein Kopf steckt in einer Plastikdose fest. Tierschützer suchen wie wild nach dem Tier.
Immer wieder meldeten Anwohner Sichtungen bei Tierschützern. Darunter auch der Dogman-Tierrettung aus Leverkusen, die auf Facebook immer wieder Updates zu dem Fall teilt.
Demnach tauchte der Fuchs zuerst Ende Dezember in einem Industriegebiet in Köln-Niehl auf, später wurde er sogar in einem Wohnviertel in Longerich gesehen.
Klar ist: Der Vierbeiner ist in akuter Gefahr. Denn mit dem Plastikbehälter auf dem Kopf kann das Tier weder fressen noch trinken.
Mehrere Tierschutzorganisationen suchen deshalb wie verrückt nach dem Tier, das möglicherweise die nächsten Tage nicht überleben könnte.
Mit Drohnen, Wildkameras und Unterstützung von Behörden versuchen sie, den Fuchs ausfindig zu machen. Doch das gestaltet sich extrem schwierig.
Fuchs in Not: Warum ein Betäubungsschuss keine Lösung ist
Ein Betäubungsschuss, wie man ihn aus Tierparks kennt, kommt hier nicht infrage. Der Grund: Die Wirkung setzt nicht sofort ein.
In Panik könnte der Fuchs noch kilometerweit flüchten und wäre danach kaum noch aufzuspüren. Auch Spürhunde helfen nicht weiter, da sie keinen Geruch des Tieres kennen.
Aufgeben ist für die Helfer trotzdem keine Option. Wer den Fuchs sieht, soll unbedingt Bescheid geben, aber auf keinen Fall selbst eingreifen.
Das Wildtier steht unter enormem Stress und könnte unberechenbar reagieren. Eigene Fangversuche wären gefährlich für Mensch und Tier.
Am hilfreichsten sind laut den Tierrettern Fotos oder Videos mit Standort, am besten direkt per WhatsApp. Hinweise nehmen die Tierschützer unter diesen Nummern entgegen: 0160-99069657 (Team für Tiere Köln), 0172-2164431 (Dogman Tierrettung).