Smartwatch weckt Frau immer wieder in der Nacht: Wenig später entdecken Ärzte DAS in ihrem Herzen

Solon (USA) - Kim Durkee aus dem US-Bundesstaat Maine wird ihre Apple Watch erst mal nicht mehr so schnell ablegen. Die 67-Jährige ist sich sicher: Die Uhr rettete ihr das Leben!

Kim Durkee (67) litt unbemerkt unter einem Tumor im Herzen.
Kim Durkee (67) litt unbemerkt unter einem Tumor im Herzen.  © Screenshot Facebook/Kim Durkee

Bereits seit zwei Jahren ist die Smartwatch ihr ständiger Begleiter. Eigentlich hatte sie sich das Gerät zugelegt, um ihre Schritte zählen zu lassen und um Hilfe rufen zu können, wenn sie mal stürzen sollte.

Doch was die Uhr am Ende für sie leisten sollte, hätte die 67-Jährige nie gedacht. "Ich hatte keinen einzigen Hinweis darauf, dass etwas in meinem Körper nicht stimmte, nicht einen", erinnert sich Kim laut Today.

Dies sollte sich in einer Nacht im vergangenen Mai schlagartig ändern: Kim wurde plötzlich von ihrer Apple Watch aus dem Schlaf gerissen. Das Gerät zeigte ihr einen Hinweis an, dass sie offenbar einen unregelmäßigen Herzrhythmus zu haben schien, der auf Vorhofflimmern hindeutete.

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Kim Durkee nahm die Warnung zunächst nicht ernst, sie dachte, die Uhr hätte schlichtweg eine Fehlmeldung angezeigt. Sie selbst spürte weder ein Herzrasen oder noch irgendwelche anderen gesundheitlichen Probleme.

Ärzte machen beunruhigende Entdeckung

Die Apple Watch der US-Amerikanerin bewahrte sie offenbar vor einem Schlaganfall.
Die Apple Watch der US-Amerikanerin bewahrte sie offenbar vor einem Schlaganfall.  © 123RF/halfpoint

Doch die Apple Watch ließ nicht locker: In den nächsten drei Nächten weckte die Uhr Kim immer fünfmal auf. Die Meldungen gingen immer zwischen Mitternacht und vier Uhr morgens ein.

Langsam machte sich die US-Amerikanerin nun doch Sorgen und suchte schließlich Anfang Juni die Notaufnahme auf. Der Arzt staunte sicher nicht schlecht, als Kim ihm erklärte, dass ihre Smartwatch sie ins Krankenhaus geschickt hatte.

"Und er sah mich an, wie: 'Wirklich, Ihre Uhr hat Ihnen gesagt, dass Sie Vorhofflimmern haben?'", erinnert sich die 67-Jährige aus Solon. "Alle im Krankenhaus waren erstaunt. Ich war Klinik-Gespräch."

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Ein paar Tests später dann die Überraschung: Kims Uhr hatte recht. Tatsächlich stimmte etwas mit dem Herzen der US-Amerikanerin nicht. "Deine Uhr geht richtig, du hast AFib", erklärte der behandelnde Arzt und meinte damit die Abkürzung für Vorhofflimmern.

Doch damit nicht genug: Aufgrund von merkwürdigen Messwerten untersuchten die Mediziner Kim noch intensiver und entdeckten schließlich dank eines Echokardiogramms einen Tumor im Herzen der Patientin. Das Myxom war zwar eine gutartige Wucherung im linken Vorhof des Herzens, trotzdem kann so ein Tumor das Organ derart beeinträchtigen, dass es für Betroffene lebensgefährlich werden kann. In Kims Fall störte das Myxom ihren normalen Herzrhythmus und musste operativ entfernt werden. Derzeit erholt sie sich noch vom Eingriff am offenen Herzen.

Eins steht für sie fest: "Ich glaube zu 100 Prozent, dass sie mir das Leben gerettet hat", sagt Kim in Bezug auf ihre Smartwatch.

Auch die Ärzte sind sich sicher, dass Kim ohne die Hinweise ihrer Uhr nicht rechtzeitig im Krankenhaus gelandet und wahrscheinlich an einem massiven Schlaganfall verstorben wäre.

Titelfoto: Bildmontage: 123rf/halfpoint, Screenshot Facebook/Kim Durkee

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