Frau stirbt beim Sex: Unfall, Mord oder Totschlag?

Darlington (England) - Nach dem tragischen Tod seiner Liebhaberin Anfang des Jahres, drohen Sam Joseph Pybus einige Jahre im Gefängnis. Vor Gericht bekannte er sich nun schuldig – jedoch nicht zum Mord.

Sophie Moss (†33) verstarb am 7. Februar, nachdem sie von Sam Josph Pybus (31) während des Liebesaktes zu Tode gewürgt wurde.
Sophie Moss (†33) verstarb am 7. Februar, nachdem sie von Sam Josph Pybus (31) während des Liebesaktes zu Tode gewürgt wurde.  © Facebook/Screenshot/Durham Constabulary

Am 7. Februar wurde die 33-jährige Sophie Moss bewusstlos in einem Apartment in der englischen Stadt Darlington von der Polizei aufgefunden.

Die besorgten Beamten brachten sie schnellstmöglich in ein nahegelegenes Krankenhaus, leider konnte dort nicht mehr viel für die junge Frau getan werden – kurz darauf verstarb sie.

Wie das britische Boulevardmagazin Mirror derzeit berichtet, steht nun ausgerechnet ihr Sexualpartner, der 31-jährige Sam Joseph Pybus, vor Gericht und gibt zu, Moss das Leben genommen zu haben.

Sexpertin erklärt, wieso wir uns oft in die falsche Person verlieben
Liebe Sexpertin erklärt, wieso wir uns oft in die falsche Person verlieben

Ein Mord sei es jedoch nicht gewesen.

Stattdessen plädiert er auf Totschlag – schließlich hätte es sich hierbei um einen schrecklichen Unfall gehandelt.

Wie sein Anwalt Sam Green am Freitag vor dem Middlesbrough Gericht aussagte, habe sich das Unglück während eines Sex-Aktes zugetragen, bei welchem Pybus Moss versehentlich zu fest gewürgt hatte.

"Der Angeklagte hat seinem Anwaltsteam mitgeteilt, dass er sich schuldig bekennen wird auf der Grundlage von – eins: Er akzeptiert, dass er Druck auf den Hals von Sophie Moss ausgeübt hat."

Darum hätte die 33-Jährige ihn zuvor ausdrücklich gebeten. Angeblich sei es zudem nicht das erste Mal gewesen, dass die beiden sich auf derartige Spielchen eingelassen hatten.

Das Urteil wird am 7. September folgen

"Zweitens", fuhr der Anwalt fort, "Er räumt ein, dass der Druck auf ihren Hals ihren Tod verursacht hat."

Dass dabei etwas passiert habe er nicht gewollt, denn "Drittens: Er hatte nicht die Absicht, ihr zu schaden oder sie zu verletzen."

Wie es nun weitergeht, ist unklar. Bisher muss er sich nach wie vor wegen des Mordes an Sophie Moss verantworten.

Ein Urteil wird am 7. September dieses Jahres folgen. Bis dahin geht es für ihn vorerst wieder zurück in Untersuchungshaft.

Titelfoto: Facebook/Screenshot/Durham Constabulary

Mehr zum Thema Liebe: