Sind Flirt-Apps tot? Dating-Expertin erkennt Zeitenwende

Sydney - Dating-Apps haben ausgedient, behauptet Jana Hocking (39), eine Expertin, was Flirts und Partnerschaften betrifft. Sie behauptet, dass 2024 das Jahr der zauberhaften ersten Begegnungen im wahren Leben wird und betitelt dies als "Meet Cute" (süße Treffen).

Jana Hocking (39) schätzt die Wahrscheinlichkeit, 2024 jemanden für eine Partnerschaft offline kennenzulernen, höher als auf Dating-Apps ein.
Jana Hocking (39) schätzt die Wahrscheinlichkeit, 2024 jemanden für eine Partnerschaft offline kennenzulernen, höher als auf Dating-Apps ein.  © Bildmontage: Instagram Screenshot Jana Hocking

Die 39-Jährige sucht bereits seit vielen Jahren nach dem Topf zu ihrem Deckel, hatte mehrere Kurzbeziehungen und Liebschaften, war dazu auch viel im Netz unterwegs und hat mit Leuten über Liebe gesprochen.

In ihrer Kolumne für die Daily Mail schreibt die Australierin, dass viele Menschen erschöpft von mit Filtern bearbeiteten Fotos in Dating-Apps wären und dort die "Persönlichkeiten oft zum Textgeplänkel" oder Kontaktabbruch passen.

Sie wisse zwar, dass aus Online-Flirts auch Beziehungen oder Hochzeiten entstanden seien, viele User jedoch auf Anhieb auch miese Dating-Storys auf Lager haben.

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Die Journalistin glaubt, eine Zeitenwende ausgemacht zu haben und berichtet aus eigener Erfahrung mehr Erfolg mit "Meet-Cute-Situationen" als mit Online-Anbahnungen gemacht zu haben.

So schildert sie, dass ein frischgebackener Single-Freund von Ihr mehrere Alleinstehende zu sich eingeladen hätte. Jeder hätte noch eine Single-Person mitgebracht. Das Ergebnis sei überwältigend gewesen: Zwei Pärchen hätten sich danach zum Essen verabredet. Ein weiteres Paar sei mittlerweile verlobt.

Jana Hockings Tipps, wie man Singles im richtigen Leben kennenlernt

Dating-Apps wie Tinder haben laut Jana Hocking mittlerweile ausgedient. (Symbolbild)
Dating-Apps wie Tinder haben laut Jana Hocking mittlerweile ausgedient. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

Auch sie selbst hätte bei einem Single-Treff in einer Bar kürzlich einen Farmer kennengelernt, mit dem sie wenig später wild herumgeknutscht hätte.

Grillabende, Kneipen-Touren oder private Treffen seien zwangloser, es entfiele der Druck eines Blind Dates, meint Jana Hocking,

Um auf dem Real-Life-Dating-Markt Erfolg zu haben, rät die Liebes-Fachfrau, Singles aus dem Bekanntenkreis "als Superkraft zu nutzen", sich also bewusst zu Events einladen zu lassen, wo auch Flirtwillige seien.

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Ebenso sei es empfehlenswert, sich an Orten aufzuhalten, die Euer Typ Partner bevorzugt.

Das kann ihrer Ansicht nach je nach Geschmack zum Beispiel die Weinbar oder aber die örtliche Kneipe sein.

Titelfoto: Bildmontage: Instagram Screenshot Jana Hocking

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