Ab heute Warnstreik in Dresden und Region: Diese Verkehrsunternehmen sind betroffen

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Dresden - Die Gewerkschaft Verdi hat ab dem heutigen Donnerstag bis Samstag zum Warnstreik aufgerufen. Betroffen ist der Regionalverkehr den Landkreisen Görlitz, Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Meißen und in der Stadt Dresden. Zum Glück bleiben diesmal aber die Straßenbahnen der DVB verschont.

Die Gewerkschaft Verdi hat zwischen Donnerstag und Samstag zum Warnstreik aufgerufen.
Die Gewerkschaft Verdi hat zwischen Donnerstag und Samstag zum Warnstreik aufgerufen.  © Jan Woitas/dpa

Zur Niederlegung ihrer Arbeit sind dagegen die Beschäftigten der DVB-Tochter "Dresdner Verkehrsservicegesellschaft mbH" (DVS) sowie des Regionalverkehrs Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (RVSOE) aufgerufen.

Ein DVS-Sprecher erklärte gegenüber TAG24 am Mittwochmorgen, dass es auf den Linien 66, 73, 79 und 88 definitiv zu Ausfällen kommen wird. Auch weitere Linien können betroffen sein. Derzeit werde mit den Mitarbeitern gesprochen, um gegebenenfalls einige Fahrten durchführen zu können.

Auch im Umland kommt es ab Donnerstag zu Einschränkungen: Der Regionalbus Oberlausitz (RBO), die Verkehrsgesellschaft Hoyerswerda mbH (VGH) und die Verkehrsgesellschaft Meißen mbH (VGM) werden ebenso bestreikt wie die GVB in Görlitz, wo keine Busse und Bahnen fahren.

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Gestreikt wird dabei zwischen Donnerstag (9. April, 3 Uhr) und Samstag (11. April, 3 Uhr).

Nach dem vergangenen Warnstreik-Stillstand Ende Februar können Dresdner aber etwas gelassener sein. Denn wie der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) mitteilte, sollen in diesem Zeitraum alle Straßenbahnen und Busse der DVB, inklusive der Subunternehmer, planmäßig fahren. Ebenso die Züge der Deutschen Bahn, von trilex und der Mitteldeutschen Regiobahn (MRB).

Informationen zu den vom Warnstreik betroffenen Linien findet man auf der Website des VVO.

Verdi will Streikmaßnahmen ausweiten

Bürger, die auf Busse angewiesen sind, müssen sich auf Einschränkungen gefasst machen. (Archivfoto)
Bürger, die auf Busse angewiesen sind, müssen sich auf Einschränkungen gefasst machen. (Archivfoto)  © Robert Michael/dpa

Die Gewerkschaft Verdi begründete den angekündigten Warnstreik dabei mit den stockenden Tarifverhandlungen, die sich bereits in der fünften Verhandlungsrunde befinden.

"Die Beschäftigten erwarten endlich ernsthafte Bewegung. Stattdessen erleben wir Stillstand auf Kosten der Kollegen und Kolleginnen. Ohne ein deutlich verbessertes Angebot der Arbeitgeber wird es keine Einigung geben", erklärte Verdi-Verhandlungsführer Sven Vogel in einer Mitteilung am Dienstag.

Während zwischen Donnerstag und Samstag hauptsächlich Buslinien betroffen sind, könnten bereits in naher Zukunft auch die Straßenbahnen wieder bestreikt werden.

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"Eine deutliche Ausweitung der Streikmaßnahmen in den kommenden Wochen ist bereits geplant", schrieb Verdi und bat die Bevölkerung gleichermaßen um Verständnis.

"Die Verantwortung für die Eskalation der Situation sieht sie bei der Arbeitgeberseite, die durch ihre fehlende Verhandlungsbereitschaft die aktuellen Maßnahmen provoziert", so Verdi.

Originalartikel vom 8. April, 8.35 Uhr, zuletzt aktualisiert am 9. April, 9.18 Uhr.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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