Erneut Streik in Hamburg: Diese Geschäfte sind betroffen

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Hamburg - Schon wieder streikt der Einzelhandel in Hamburg: ver.di ruft Mitarbeiter im Einzel- und Versandhandel dazu auf, am Freitag zu streiken.

In den verschiedenen Geschäften kann es am Freitag zu Einschränkungen für die Kunden kommen. (Symbolbild)
In den verschiedenen Geschäften kann es am Freitag zu Einschränkungen für die Kunden kommen. (Symbolbild)  © Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa,Daniel Reinhardt/dpa

Schon im Mai hatten die Verkäufer im Einzelhandel der Hansestadt zweimal ihre Arbeit niedergelegt.

Am Freitag, 5. Juni, sollen Beschäftigte bei folgenden Geschäften erneut streiken:

  • H&M
  • Zara
  • Primark
  • Kaufland
  • Rewe
  • Otto
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Hintergrund des erneuten Streiks: Laut ver.di verliefen die Tarifverhandlungen in der Branche bisher unzureichend.

Streik im Einzelhandel: Das sind ihre Forderungen

ver.di fordert für die Mitarbeiter unter anderem mehr Gehalt. (Symbolbild)
ver.di fordert für die Mitarbeiter unter anderem mehr Gehalt. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

Andrea Gespracher, Mitarbeiterin bei Otto und Mitglied in der ver.di-Tarifkommission: "Erst letzte Woche haben wir erfahren, dass die Otto Group ihren Gewinn im vergangenen Jahr verdoppeln konnte. Aber für uns Beschäftigte, die diese enormen Gewinne erarbeiten, soll kein Geld da sein. Das ist einfach nur dreist, und das lassen wir uns nicht gefallen!"

Ihre Forderungen: ver.di verlangt für die Mitarbeiter im Einzel- und Versandhandel 7 Prozent mehr Gehalt (mindestens 225 Euro) sowie die Anhebung der unteren Entgeltgruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde. Außerdem sollen Auszubildende 150 Euro mehr Gehalt bekommen.

Um sich über die nächsten Schritte im Tarifstreit zu beraten, versammeln sich die Beschäftigten am 5. Juni zu einer Streikkonferenz.

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Am 9. Juli steht der nächste Termin für Tarifverhandlungen im Einzel- und Versandhandel an.

Titelfoto: Bildmontage: Tom Weller/dpa, Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa, Daniel Reinhardt/dpa

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