Shopping nur mit Hindernissen: Diese Geschäfte sind vom Streik betroffen

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Hamburg - Die Streikwelle in Hamburg klingt nicht ab: Verdi ruft Mitarbeiter im Einzel-, Versand- sowie Groß- und Außenhandel dazu auf, am Freitag zu streiken.

In den verschiedenen Geschäften kann es am Freitag zu Einschränkungen für die Kunden kommen. (Symbolbild)
In den verschiedenen Geschäften kann es am Freitag zu Einschränkungen für die Kunden kommen. (Symbolbild)  © Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa, Bernd Wüstneck/dpa

Schon Anfang Mai legten Verkäufer im Einzelhandel der Hansestadt ihre Arbeit nieder.

Am Freitag sind unter anderem Beschäftigte der folgenden Geschäfte zum Streik aufgerufen:

  • IKEA
  • H&M
  • Primark
  • Zara
  • Metro
  • Sanacorp
  • PHOENIX
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In beiden Branchen hätten die Arbeitgeber Tarif-Angebote vorgelegt, die für die Beschäftigten Reallohnverlust bedeuteten, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Mit dem erneuten Streik wollen sie den Druck erhöhen und ein besseres Angebot erreichen.

Das erste Angebot der Arbeitgeberseite hätte große Empörung unter den Mitarbeitern im Einzel- und Versandhandel ausgelöst.

Mitarbeiter im Handel machen Druck: Das sind ihre Forderungen

Verdi fordert für die Mitarbeiter unter anderem mehr Gehalt. (Symbolbild)
Verdi fordert für die Mitarbeiter unter anderem mehr Gehalt. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

Mit dem Angebot des Handelsverbands Nord hätten die Mitarbeiter in den niedrigeren Entgeltgruppen unter dem gesetzlichen Mindestlohn gelegen. Auch das Angebot des Arbeitgeberverbandes Groß- und Außenhandel (AGA) wäre weit unter der Inflation geblieben.

Tatjana Carras, Beschäftigte bei H&M Logistik und Mitglied der Verdi-Tarifkommission: "Das Angebot der Arbeitgeber würde Armut und Altersarmut der überwiegend weiblichen Beschäftigten im Einzelhandel weiter verstärken, das machen wir auf keinen Fall mit!"

Ihre Forderungen: Verdi verlangt für die Mitarbeiter im Einzel- und Versandhandel 7 Prozent mehr Gehalt (mindestens 225 Euro) sowie die Anhebung der unteren Entgeltgruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde.

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Außerdem sollen Auszubildende 150 Euro mehr Gehalt bekommen. Auch für die Beschäftigten im Groß- und Außenhandel fordert Verdi 7 Prozent mehr Lohn (mindestens 250 Euro).

Am 2. Juni ist der nächste Verhandlungstermin für den Einzel- und Versandhandel angesetzt. Im Groß- und Außenhandel gehen die Tarifverhandlungen am 22. uni weiter.

Titelfoto: Bildmontage: Tom Weller/dpa, Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa, Bernd Wüstneck/dpa

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