Verdi-Ultimatum vorüber: Drohen weitere Streiks durch Sachsens Busfahrer?

Dresden - Mit einem Ultimatum wollte Verdi neuen Druck im festgefahrenen Tarifstreit mit der AVN-Gruppe Sachsen (umfasst zahlreiche Busunternehmen wie DVS Dresden und RVSOE) aufbauen. Nach Ablauf der Deadline hat sich nun die Gewerkschaft gegenüber TAG24 zum aktuellen Stand geäußert.

Verdi will mit den Arbeitgebern der AVN-Gruppe Sachsen am Mittwoch weiter verhandeln. (Symbolfoto)  © Christophe Gateau/dpa

So verkündeten die Arbeitgeber am Sonntag ihre Bereitschaft für weitere Gespräche, wie Verhandlungsführer Sven Vogel (55) auf Anfrage mitteilte. "Ein konkretes neues Angebot enthielt die E-Mail allerdings nicht."

Am Mittwoch ab 11 Uhr solle die vierte Verhandlungsrunde stattfinden, deren Ausgang jedoch noch völlig offen sei. "Wir warten erst einmal ab, was morgen passiert und entscheiden dann über das weitere Vorgehen", sagte Vogel.

Er hoffe, dass die Signale angekommen und keine weiteren Streiks notwendig seien. "Wir suchen den Kompromiss."

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Der 55-Jährige betonte jedoch auch, dass eine fünfte Runde nur denkbar sei, wenn die Verhandlungsgrundlage passe.

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Verdi fordert unter anderem die Erhöhung der Jahressonderzahlung sowie der Ausbildungsvergütungen, mehr Urlaubstage sowie den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen.

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