Zahlreiche Streiks in NRW: Warum es auch zu Staus kommen kann

Von Volker Danisch

Düsseldorf - An vielen Hochschulen und sechs Universitätskliniken in Nordrhein-Westfalen ist heute mit Einschränkungen durch Warnstreiks zu rechnen. Die Gewerkschaften GEW und ver.di haben zu Aktionen aufgerufen.

Auch an den Unikliniken in Nordrhein-Westfalen wird wieder gestreikt.  © Federico Gambarini/dpa

ver.di geht davon aus, dass zum Teil Bibliotheken geschlossen bleiben und der Lehrbetrieb ebenfalls betroffen ist. So könnten bestimmte Kurse ausfallen. In zahlreichen Städten sind Kundgebungen und Demonstrationen geplant.

Das kann auch zu Behinderungen im Straßenverkehr führen. So erklärte die Polizei in Bonn, dass am Hochschulaktionstag mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen sei. Die Veranstalter erwarteten 700 Teilnehmer an dieser Aktion.

Nach einer Übersicht der GEW sind in Nordrhein-Westfalen an 15 Standorten von Hochschulen und Universitäten am Mittwoch Aktionen vorgesehen: Aachen, Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Düsseldorf, Hagen, Iserlohn, Köln, Meschede, Münster, Paderborn, Sankt Augustin, Siegen und Wuppertal. Die Aktionen starten zu unterschiedlichen Zeiten überwiegend am Vormittag.

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An den Unikliniken in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen, Köln und Münster gehen die Warnstreiks am zweiten Tag in Folge weiter. Patienten müssen mit Einschränkungen rechnen.

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Womit müssen Patienten der sechs Unikliniken rechnen?

Am Donnerstag (29. Januar) soll an allen Schulen in NRW gestreikt werden.  © Volker Danisch/dpa

ver.di NRW hatte bei ähnlichen Aktionen erklärt, dass ein Teil der Operationen entfallen könnte und mit erheblichen Auswirkungen auf die Abläufe zu rechnen sei. Mit Notdienstvereinbarungen sei gewährleistet, dass dringliche Fälle versorgt werden. Die Kliniken informierten Patienten.

An den Unikliniken geht es um das Entgelt für Pflegerinnen und Pfleger, Labormitarbeiter, Verwaltungsmitarbeiter, Serviceassistenten und andere Beschäftigte. Um Ärzte geht es bei den Warnstreiks nicht, da deren Bezahlung über einen Tarifvertrag der Ärztegewerkschaft Marburger Bund geregelt ist.

Für Donnerstag (29. Januar) hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bundesweit zu Warnstreiks an allen Schulen aufgerufen. Sie geht davon aus, dass es Beeinträchtigungen im Unterrichtsgeschehen geben wird.

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Bei den Warnstreiks an den Schulen geht es nicht nur um angestellte Lehrkräfte. Die Aktionen beziehen auch etwa Sozialpädagogen und Schulsozialarbeiter ein.

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