Als Tierheim-Mitarbeiter in Karton mit Welpen blicken, trifft sie der Schlag

Tampa (Florida, USA) - Dieser Anblick traf sie wie ein Schlag! Die Tierheim-Mitarbeiter des "Mercy Full Project" trauten ihren Augen nicht, als sie Ende vergangenen Jahres in einen großen Karton blickten, der gerade angeliefert worden war. Vor dem Team aus Tampa in Florida drängten sich unzählige Welpen aneinander.

Sage und schreibe 21 Welpen steckten in diesem Karton.  © Facebook/Screenshot/Mercy Full Project

"Schock ist noch milde ausgedrückt", sagte Heydi Acuna, Gründerin und Leiterin des Mercy Full Projects diese Woche in einem Interview mit The Dodo.

"Als wir merkten, dass zwei Mütter mit insgesamt 21 winzigen Welpen angekommen waren, wurde es im gesamten Tierheim still. Dann kam gleichzeitig Ungläubigkeit, Dringlichkeit und Herzschmerz auf."

Gebracht hatte die insgesamt 23 Hunde eine Frau, die ursprünglich nur die beiden erwachsenen Tiere zum Aufpassen von ihrer Nachbarin angenommen hatte. Das Problem: Die Besitzerin der zu dem Zeitpunkt noch trächtigen Fellnasen verschwand daraufhin auf Nimmerwiedersehen.

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Zurück blieb die völlig überforderte Frau, die bald darauf mitansehen musste, wie erst die eine und drei Wochen später die andere Hündin ihren Nachwuchs zur Welt brachte.

Eine Weile versuchte sie, die Dinge selbst zu regeln. Doch nach einigen Wochen gab die ungewollte Hunde-Besitzerin auf, meldete sich beim Mercy Full Project.

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Beide Hunde-Mamas sahen erschöpft und traurig aus.  © Bildmontage: Facebook/Screenshots/Mercy Full Project

Dort herrschte nach dem ersten Schock zunächst ein kleines Chaos. Denn die 21 Welpen, die immerhin drei Wochen Altersunterschied hatten, mussten erst einmal ihren jeweiligen Hunde-Mamas zugeordnet werden. Diese waren sichtlich überfordert, dazu mit Flöhen übersät.

"Sie waren gerade erst aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen worden, umgeben von ungewohnten Geräuschen, Gerüchen und Menschen - und versuchten verzweifelt, ihre Babys zu beschützen und für sie zu sorgen. Auch die Welpen hatten Angst und klammerten sich an ihre Mütter, unsicher, was als Nächstes passieren würde", schilderte Heydi Acuna die Situation.

Zum Glück kehrte nach dem ersten Trubel schnell Ruhe ein. Als die Welpen wieder zusammen bei ihrer jeweils richtigen Mutter waren, sank nämlich der Stresspegel.

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"Heute geht es beiden Müttern wunderbar", sagte Acuna. Einige der Welpen sind unterdessen bereits vermittelt worden. Die anderen warten noch, dass ihnen eine Familie eine Chance gibt.

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