Kopenhagen (Dänemark) - Der Mix aus zwei Hunderassen bringt immer wieder einzigartige Welpenkombinationen hervor. Auch Welpe Freddie aus Dänemark ist das Ergebnis einer Paarung von verschiedenen Hundearten. Was dabei herauskam, eroberte das Internet im Sturm.
Alles begann mit Freddies Eltern: Seine Mutter, ein schwarzer Labrador Retriever, hatte sich in einen braun-weißen Border Collie verliebt. Die beiden zeugten dann Nachwuchs – und schließlich erblickte dann Freddie vor einigen Wochen in Kopenhagen das Licht der Welt und verzaubert seitdem nicht nur seine Besitzer, sondern auch das Internet.
Die Nutzer können sich am sogenannten "Borador" – wie man die Mischung aus Border Collie und Labrador im Fachjargon nennt – kaum sattsehen.
Ihre Gründe sind nicht zu übersehen: Freddie kam mit einer mehr als auffälligen Fellfärbung zur Welt. Der ganze Körper des Welpen ist mit schwarz-hellgrau gesprenkelten Flecken und Streifen übersät, die definitiv eher väterlicherseits vererbt worden sind. Dazu bekam er die Ohren und Augen seiner Mutter vermacht.
Sein Äußeres reichte aus, um ihn auf Instagram zu einer kleinen Berühmtheit zu machen. Dort wird er wegen seiner Fellfarbe beispielsweise mit einem "Oreo-Milchshake" auf vier Beinen verglichen.
Seine Beiträge werden teilweise millionenfach angeklickt und verschafften ihm weit über die Grenzen Dänemarks hinaus Fans.
Kombination aus Labrador und Border Collie: So sieht ein Borador-Hund aus
Borador-Hunde können laut Wag Walking mit ganz unterschiedlichen Farben geboren werden. Häufig weisen sie ein schwarz-weißes oder einfarbiges Fell auf.
Freddies Fellzeichnung ist definitiv eine Besonderheit und erinnert an Hunde mit einem Merle-Gen. Dafür spricht auch das Aussehen seines Vaters.
Beim Merle-Gen werden Pigmentzellen durch eine unvollständig dominante Genmutation gestört. Betroffene Hunde haben ein charakteristisches, fleckiges Fell und blaue Augen. Der Gendefekt ist zwar hübsch anzusehen, birgt aber schlimme gesundheitliche Risiken.
Merle-Tieren drohen Taubheit, Blindheit und Augenfehlbildungen. Aus diesem Grund gilt die Paarung von zwei Merle-Hunden als Qualzucht und ist laut Tierschutzgesetz verboten.
In Freddies Fall ist aber glücklicherweise nur ein Elternteil davon betroffen.