Mann rettet traumatisierten Hund: Dann macht er eine weitere schlimme Entdeckung

Ierapetra (Griechenland) - Was muss diese arme Hündin nur durchgemacht haben?

Voller Angst kauerte diese Hündin in einem rostigen Fass.
Voller Angst kauerte diese Hündin in einem rostigen Fass.  © YouTube/Screenshot/Takis Shelter

Tierschützer Takis aus dem griechischen Ierapetra berichtete am Montagabend auf seinem YouTube-Kanal über das traumatisierte Tier, das er angekettet aus einem rostigen Fass gerettet hatte. Durch einen Tipp der Polizei war er auf den Fall aufmerksam geworden. 

Der Tierheimbetreiber machte kurz nach der Befreiung des Weibchens eine weitere schlimme Entdeckung: Die Hündin hatte einen großen Tumor an ihrem Hinterteil, der dringend behandelt werden musste. 

Nur langsam konnte Takis den höchst verängstigten Vierbeiner davon überzeugen, aus seinem "Gefängnis" herauszukommen. Schließlich schaffte es der Grieche, die Hündin von der Kette zu nehmen. 

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Takis nannte sie Hera und rettete eine weitere Hündin, bei der es sich um ihre Tochter handelte. Den Welpen nannte der Tierfreund Rosie. 

Hündin Hera blühte wieder auf

Hera hatte einen langen Weg vor sich.
Hera hatte einen langen Weg vor sich.  © YouTube/Screenshot/Takis Shelter

Die kleine Fellnase taute im Tierheim ihres Retters schnell auf und spielte schon bald mit anderen Welpen, auf die sie dort traf. Hera schien hingegen regelrecht verstört, kauerte in einer Ecke und richtete den Kopf Richtung Wand.

Futter wollte sie von Takis nicht annehmen, blickte ihn nur ängstlich an. Der Tierschützer demonstrierte später, wie viel Angst die Hunde-Mutter auch vor ihm hatte. 

Wann immer er seine Hand hob, um sie zu streicheln, schloss sie ihre Augen aus Furcht - offenbar hatte das Weibchen früher Prügel einstecken müssen.

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Kaum tauchte eine Tierpflegerin in Takis Shelter auf, legte Hera überraschend ihre Angst ab und lief freudig zu der Frau. Ihr Retter schlussfolgerte, dass die Hündin Angst vor Männern hatte, vermutlich früher von einem geschlagen worden war. 

Doch nun stand zunächst ihre lebensrettende Operation an, Hera musste schließlich von dem Tumor befreit werden. Tatsächlich gelang der Eingriff und die Hunde-Dame blühte täglich ein wenig mehr auf. 

In seinem gut fünf Minuten langen YouTube-Video dokumentiert Takis die Rettung und Genesung des Vierbeiners. Heute ist Hera wieder glücklich. Momentan lebt sie noch im Tierheim ihres Retters. 

Titelfoto: YouTube/Screenshot/Takis Shelter

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