Dipperz - Bei dem sehr kranken Kater mit dem ungewöhnlichen Namen "Besen" steht in den kommenden Tagen eine schwerwiegende Entscheidung an.
Der süße Kerl lebt bei den Tierschützern des Vereins "Babyklappe für hilfesuchende und verwaiste Welpen und Kitten" im hessischen Dipperz. Der Kleine befinde sich in einer "entscheidenden Phase", sagt die Vorsitzende Anke Hofmann im Gespräch mit TAG24.
Trotz der intensiven Therapie, in der sich Besen seit langer Zeit befindet, sei sein Entzündungswert deutlich angestiegen.
"Sollten sich die Werte nicht stabilisieren, stehen weiterführende diagnostische Maßnahmen im Raum – darunter eine Liquor-Untersuchung oder eine Knochenmarks-Diagnostik", so Anke. Und das wäre bei dem geschwächten Kater mit großen Risiken verbunden, da diese Untersuchungen für ihn sehr belastend wären.
Und leider auch sehr teuer. Kosten im vierstelligen Bereich würden dann Anke und ihren auf Spenden angewiesenen Verein erwarten. Deshalb wendet sie sich auch noch einmal an alle Tierfreundinnen und Tierfreunde.
"Wenn ihr Besen unterstützen und helfen möchtet, dass wir diese wichtigen Untersuchungen durchführen können, dann helft uns jetzt", bittet Anke. "Nicht aus Drama, sondern weil es um Klarheit geht; um eine echte Chance und um sein Leben."
Spenden können alle Hilfsbereiten über diesen PayPal-Link oder direkt an das Konto DE75 5306 2350 0000 0738 65.
"Die nächsten Tage werden zeigen, welchen Weg der kleine Kämpfer gehen muss", sagt Anke Hofmann
Nachdem sich Besen mit der tödlichen Katzenseuche FIP infiziert hatte, kämpft der Kater bereits seit Monaten um sein Leben.
"Immer wieder gab es Rückschläge und immer wieder schien sich sein Zustand unter der Therapie zu stabilisieren", sagt Anke. Doch gerade als sich alles zum Guten zu wenden schien, kam vor etwa zwei Wochen der große Einbruch.
Besen hatte plötzlich über 41 Grad Fieber und sein Zustand wollte sich einfach nicht mehr bessern. Schon da standen weitreichende, intensive Maßnahmen im Raum. Doch aufgrund von Besens schlechter Verfassung entschied sich Anke in enger Absprache mit den Tierärzten, ihm dies zunächst zu ersparen.
Doch das könnte sich nun ändern. "Die nächsten Tage werden zeigen, welchen Weg der kleine Kämpfer gehen muss", sagt Anke.
Ihr habt noch Fragen an Anke? Sie steht Euch telefonisch (0152/06925144), per WhatsApp oder E-Mail gerne zur Verfügung. Weitere Informationen erhaltet Ihr auch auf der Webseite des Vereins.