Moglis kuriose Reise: Katze führt abenteuerliches Leben

München - Eine Klimaanlage in der Reisetasche, den Fahrtwind immer um die Schnurrhaare. Auch wenn Katzen es eher ruhig lieben: Mogli hat ein abenteuerliches Leben auf einem Motorrad.

Martin Klauka und seine treue Begleiterin: Zusammen mit Mogli reist der Deutsche seit Jahren mit einem Motorrad um die Welt.
Martin Klauka und seine treue Begleiterin: Zusammen mit Mogli reist der Deutsche seit Jahren mit einem Motorrad um die Welt.  © Privat/Martin Klauka/dpa

Die Samtpfote reist seit Jahren mit einem Motorrad durch die Welt. Ihr Besitzer Martin Klauka (35) ist mit ihr vor etwa vier Jahren in Rosenheim aufgebrochen.

Derzeit weilen beide in Indien am Fuße des Himalaya, wie Klauka im Gespräch der Deutschen Presse-Agentur erzählte. "Ich wollte schön länger raus aus dem Alltag, wollte sehen, was das Leben für einen bereithält", sagte der begeisterte Biker.

Über den Balkan, die Türkei, Dubai, den Iran und andere Länder sei er mit Mogli nach Indien gereist.

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Dort war der 35-Jährige auch mitten in der Pandemie unterwegs. Die Gegenden, in denen das Virus besonders schlimm grassierte, habe er laut eigener Aussage allerdings möglichst gemieden.

Ursprünglich stammt Klauka aus Hohenbocka in Brandenburg, sei aber nach Rosenheim gezogen. Dort arbeitete er bei einer Spedition und als Pizzabote - bis er entschied, etwas verändern zu wollen. Ob Mogli die Reise genießt?

Mutter des Kätzchens als Martin Klauka es auf der Straße fand

Samtpfote auf großer Reise: Auch wenn Katzen es eher ruhig lieben: Mogli hat ein abenteuerliches Leben auf einem Motorrad.
Samtpfote auf großer Reise: Auch wenn Katzen es eher ruhig lieben: Mogli hat ein abenteuerliches Leben auf einem Motorrad.  © Martin Klauka/dpa

"Direkt lieben tut sie es nicht, aber sie kennt es nicht anders", sagte Klauka am Telefon.

Er achte immer darauf, dass sie sich sicher fühle. "Dann läuft sie auch nicht weg. Sie hat ihre Routine, schnüffelt umher." In der Motorradtasche habe er ihr sogar eine Klimaanlage eingebaut. Tierschützer seien noch nicht bei ihm vorstellig geworden.

Er habe Mogli auf der Straße gefunden, als sie etwa zwei Monate alt, voller Flöhe und verschreckt war.

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Da die Mutter des Kätzchens tot war, habe er Mogli aufgenommen, eine Spritztour mit ihr gemacht. Von da an war klar: Die Katze muss überall mit. "Reisen mit anderen Menschen wäre wohl schwieriger, Mogli hat ja keine anderen Pläne und kein Budget."

Eine Rückkehr ins "normale" Leben in Deutschland kann Klauka sich derzeit keinesfalls vorstellen, zu verfolgen ist die Reise der beiden auch auf Instagram.

Mogli reist um die Welt

Für ein alternatives Leben sei das nicht der richtige Ort, "da fressen einen die Fixkosten auf", sagte er, der auch ein Buch über seine Reise geschrieben hat. Auf die Frage, wovon er lebe, sagte er dem Focus: von Ersparnissen, Jobs, seinem Buch und finanzieller Unterstützung etwa von Freunden und Familien.

Und so geht es für Mogli weiter um die Welt!

Titelfoto: Privat/Martin Klauka/dpa

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