Tieftraurig: Katzen landen nach Tod von Besitzer im Tierheim - nun haben sie nur noch einander

München - Wohin mit Hund oder Katze, wenn Haustierbesitzer sterben? Manchmal tritt ein Todesfall unerwartet ein und gerade bei Alleinstehenden findet sich auf die Schnelle oft niemand, der sich um die Tiere kümmern möchte - die landen dann im Tierheim.

Britisch Kurzhaar Kater Big Daddy (l.) und seine Freundin Bommeline wollen auch in Zukunft zusammen bleiben.
Britisch Kurzhaar Kater Big Daddy (l.) und seine Freundin Bommeline wollen auch in Zukunft zusammen bleiben.  © Tierheim München (2)

Für die Haustiere, die aus ihrem Alltag gerissen werden, ist das nicht leicht: Sie trauern, sind ob der Situation verstört oder ängstlich.

Britisch-Kurzhaar-Kater Big Daddy (grau, geboren 2013) kam mit Britisch-Kurzhaar-Mix Bommeline (weiß-grau, geboren 2007) und weiteren Katzen ins Münchner Tierheim, da ihr Besitzer gestorben ist.

Nun haben die Katzen nur noch einander. Big Daddy und Bommeline hängen sehr aneinander und werden daher nur gemeinsam vermittelt.

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Der Kater und die Katze sind sehr scheu und ängstlich. Sie brauchen Zeit und Geduld, um sich in einer neuen Umgebung einzugewöhnen.

In ihrem neuen Heim sollten keine kleinen Kinder oder weitere Haustiere leben. Dafür brauchen die Samtpfoten viele Versteck- und Rückzugsmöglichkeiten.
Mit dem nötigen Einfühlungsvermögen sind Big Daddy und Bommeline sicher in der Lage, eine liebevolle Beziehung zu ihren Haltern aufzubauen.

Ein vernetzter Balkon ist kein Muss, würde den Samtpfoten aber sicherlich sehr gefallen. Nach langer Eingewöhnungszeit wäre es denkbar, ihnen Freigang in verkehrsarmer Gegend zu ermöglichen.

Du interessierst Dich für das Paar? Dann melde Dich im Katzenhaus des Tierheims unter Tel.: 089/92100036 und vereinbar einen Besuchstermin.

Wildfang Udo Müller: Kakadu sucht noch immer sein Glück

Kakadu Udo Müller wurde in der Wildnis eingefangen und lebt nun im Tierheim.
Kakadu Udo Müller wurde in der Wildnis eingefangen und lebt nun im Tierheim.  © Tierheim München

Neben zahlreichen Katzen suchen auch viele Vögel und andere Kleintiere ein neues Zuhause.

Udo Müller kam im Juni 2018 mit seiner ehemaligen Partnerin ins Münchner Tierheim. Bisher leider die letzte Station seiner traurigen Lebensgeschichte.

Als einer von vielen Wildfängen hat der Gelbhaubenkakadu schon so einiges hinter sich.

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1988 wurde er in seinem natürlichen Lebensraum in Indonesien rücksichtslos eingefangen und nach Deutschland gebracht.

Schätzungsweise war er zu dem Zeitpunkt noch sehr jung und dürfte jetzt um die 33 Jahre alt sein.

Hier kannst Du >>>Udos ganze Geschichte lesen.

Solltest Du Interesse am feurigen Hahn haben, dann melde Dich gerne telefonisch unter Tel.: 089/92100052.

Titelfoto: Tierheim München (2)

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