Ukraine-Krieg: Fünf Tote bei Drohnenangriff in der Region Moskau

Ukraine - Durch einen Drohnenangriff sind in der russischen Region Moskau nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden.

Die Ukraine hat bei ihren Drohnenangriffen ein weiteres Mal die russische Hauptstadt Moskau ins Visier genommen. (Symbolfoto)  © vonDARYA NAZAROVA / AFP

Mindestens sechs weitere Menschen seien in einem Industriegebiet in Tschechow verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, am Dienstag im Onlinedienst Telegram.

Mehrere Feuer seien durch den Angriff ausgelöst worden, erklärte der Gouverneur weiter.

Die Feuerwehr habe den größten Brand in einem Lager gelöscht.

Ukraine Ukraine-Krieg: Angriff mit Oreschnik-Rakete - Zahl der Verletzten steigt immer weiter

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4. August, 7.24 Uhr: Fünf Tote bei Drohnenangriff in der Region Moskau

Durch einen Drohnenangriff sind in der russischen Region Moskau nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden.

Mindestens sechs weitere Menschen seien in einem Industriegebiet in Tschechow verletzt worden, erklärte der Gouverneur der Hauptstadtregion, Andrej Worobjow, am Dienstag im Onlinedienst Telegram.

Mehrere Feuer seien durch den Angriff ausgelöst worden, erklärte der Gouverneur weiter. Die Feuerwehr habe den größten Brand in einem Lager gelöscht.

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Durch einen Drohnenangriff sind in der russischen Region Moskau nach Behördenangaben fünf Menschen getötet worden. (Archivbild)  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

3. August, 20.33 Uhr: Selenskyj entlässt Botschafterin in Washington

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat die Botschafterin in den USA, Olha Stefanischyna (40), von ihrem Amt entbunden.

Das Präsidialamt in Kiew veröffentlichte den Erlass mit der Veränderung auf dem für die Ukraine überragend wichtigen Posten in Washington. Die frühere Vizeministerpräsidentin Stefanischyna schrieb auf Facebook, sie habe selbst um ihre Entlassung gebeten.

Mit Berichten über eine mögliche Ablösung der Botschafterin hatte in Kiew Mitte Juli Selenskyjs jüngste Regierungsumbildung begonnen. Nachfolgerin hätte demnach die abgelöste Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko werden sollen, die den Posten aber Medienberichten zufolge abgelehnt hat.

Derzeit ist über eine Nachfolgeregelung nichts bekannt.

Kein Botschafterposten ist für die Ukraine so wichtig wie der in den USA. Nun bestätigen sich Berichte über eine Ablösung der Spitzendiplomatin Stefanischyna (40).  © Helmut Fohringer/APA/dpa

3. August, 17.45 Uhr: Druck aus Moskau - Selenskyj hofft auf Frieden bis Herbst

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hofft Russland bis Herbst so unter Druck zu setzen, dass es einem Ende des Krieges zustimmt.

Wann genau dies sein werde, lasse sich nicht vorhersagen, sagte er vor den versammelten Botschaftern der Ukraine in Kiew.

Ukrainische Drohnenangriffe auf mittlere und lange Distanz, Sanktionen des Auslands und diplomatische Anstrengungen müssten zusammenwirken, "um Russland keine Alternative zu einem Frieden zu lassen", sagte er. "Wir werden hart daran arbeiten, damit das bis zum Herbst passiert."

Gleichzeitig richtete sich Selenskyj aber auf einen weiteren Kriegswinter ein. Den Diplomaten seines Landes erteilte er den Auftrag, die notwendige technische Unterstützung und Waffen bei den ausländischen Partnern zu organisieren.

"Jeder Botschafter muss Waffen für die Ukraine auftreiben." Als wichtiges internationales Projekt der Ukraine nannte er die gemeinsame Entwicklung des Raketenabwehrsystems Freyja mit europäischen Partnern.

3. August, 15.58 Uhr: Mehrere Tote nach russischem Angriff auf Tankstelle

Bei einem russischen Angriff auf eine Tankstelle in der Südostukraine sind mindestens drei Menschen getötet worden.

Darunter sei ein acht Jahre alter Junge, teilte der Chef der Militärverwaltung der Region Dnipropetrowsk, Olexander Hanscha, bei Telegram mit.

Sechs weitere Menschen im Alter von 20 bis 60 Jahren seien bei der Attacke auf die Tankstelle im Kreis Krywyj Rih verletzt worden. Ein Feuer sei am Einschlagsort ausgebrochen.

Immer wieder werden Zivilisten im russischen Angriffskrieg in der Ukraine getötet. (Symbolfoto)  © Uncredited/Dnipro Regional Administration/AP/dpa

3. August, 14.40 Uhr: Selenskyj ernennt neuen Chef für Auslandsgeheimdienst

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj (48) hat den Chefunterhändler Rustem Umjerow (44) für die Kontakte mit Russland zur Beendigung des Krieges zum neuen Chef des Auslandsgeheimdienstes ernannt.

Umjerow, der auch schon Verteidigungsminister gewesen war, bleibe in der neuen Funktion weiter zuständig für die zuletzt unter US-Vermittlung geführten Verhandlungen mit Russland, teilte Selenskyj mit.

Umjerow, der zuletzt Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates gewesen war, soll auch den Export ukrainischer Drohnen sowie deren Integration in die Verteidigungssysteme anderer Staaten koordinieren, sagte Selenskyj bei einem Treffen mit Diplomaten.

Demnach gibt es inzwischen Verträge mit neun Staaten, weitere Abkommen seien geplant.

Rustem Umjerow (44) tritt seinen neuen Posten als Chef des Auslandsgeheimdienstes an.  © Wiktor Dabkowski/ZUMA Press Wire/dpa

3. August, 14.30 Uhr: Sprengstoffanschlag in Moskau - Vorwürfe gegen die Ukraine

Nach dem tödlichen Sprengstoffanschlag in einem Restaurant in einem Moskauer Ausgehviertel hat die russische Botschaft in Italien Vorwürfe gegen die Ukraine erhoben.

"Die blutigen Fangarme der Terrorbande Selenskyjs haben das italienische Restaurant "Balzi Rossi" in Moskau erreicht", teilte die russische Botschaft in Italien in sozialen Medien mit.

"Es ist klar, dass die Terroristen aus Kiew, die einen Terroranschlag in einem der besten italienischen Restaurants Moskaus planten, Italiener einschüchtern wollten, die in Russland arbeiten", hieß es weiter in der Mitteilung.

3. August, 8.22 Uhr: Ukraine greift erneut Lager von russischem Onlinehändler Wildberries an

Bei einem erneuten ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Onlinehändler Wildberries ist laut Behördenangaben ein Mensch verletzt worden.

Die Drohnen hätten in der Nacht ein Lager im Gebiet Wladimir rund 180 Kilometer östlich von Moskau angegriffen, erklärte Gouverneur Alexander Awdejew am Montag. Dabei sei ein Feuer ausgebrochen und es seien Schäden entstanden.

Wildberries bestätigte einen Angriff auf sein Logistikzentrum und erklärte, die Beschäftigten seien aus dem Gebäude gebracht worden. Nähere Angaben zum Ausmaß der Schäden machte das Unternehmen zunächst nicht.

2. August, 21.38 Uhr: Drei Tote nach russischem Beschuss in Saporischschja und Cherson

Bei russischen Luftangriffen auf die ukrainische Großstadt Saporischschja sind nach offiziellen Angaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

Weitere 21 Personen seien bei den Explosionen zweier Gleitbomben in der Stadt verletzt worden, teilte der regionale Militärverwalter Iwan Fedorow auf Telegram mit. Mehrere Wohnhäuser seien bei dem Angriff beschädigt worden.

In der südukrainischen Stadt Cherson wurde bei einem Drohnenangriff auf ein Auto eine Frau getötet, wie die Regionalverwaltung mitteilte. Zwei weitere Insassen des Wagens wurden dabei verletzt.

2. August, 21.30 Uhr: Vier Verletzte nach Schüssen in Hafenstadt Odessa

Ein Unbekannter hat am Abend in einem Rekrutierungszentrum in der ukrainischen Hafenstadt Odessa das Feuer auf die Angestellten eröffnet.

Vier Männer seien dabei verletzt worden, einer von ihnen schwer, berichteten die örtlichen Medien. Der Schütze flüchtete daraufhin.

Die Polizei habe die Wohnung des Schützen ausfindig gemacht, berichtete die Zeitung "Dumskaja". Der Mann habe sich dort verschanzt und sei später von den Beamten festgenommen worden.

Über seine Motive lagen keine Informationen vor.

In der Hafenstadt Odessa wurde geschossen.  © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

2. August, 15.41 Uhr: Präsidenten Selenskyj äußert sich zu Angriffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland.

Dabei nannte er auch die Ölraffinerie Saratow und den Militärflugplatz Engels. Er dankte den ukrainischen Streitkräften und sagte, die Ukraine bringe den Krieg zurück dorthin, wo er hergekommen ist.

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