Drama im Landkreis Rottweil: Lkw erfasst Mutter und Sohn - beide tot!

Von Stefanie Järkel und Martin Oversohl

Schramberg - Ein Lastwagen hat bei einem schweren Verkehrsunfall in Schramberg im Landkreis Rottweil (Baden-Württemberg) eine 29-jährige Mutter und ihren dreijährigen Sohn erfasst. Beide starben noch an der Unfallstelle aufgrund ihrer schweren Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Der 53-jährige Lastwagenfahrer wurde demnach leicht verletzt.

Rettungskräfte sind nach dem schweren Unfall mit zwei Toten in Schramberg im Einsatz.  © Joshua Rzepka/onw-images/dpa

Der Fahrer des Lastwagens habe am Morgen "mutmaßlich aufgrund medizinischer Ursache" die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, hieß es in der Mitteilung. Der Lastwagen sei "über mehrere geparkte Autos und den Gehweg hinweg gegen eine Hauswand" geprallt. Auf dem Gehweg habe er eine junge Frau und ihr Kind erfasst.

Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen seien beide noch am Unfallort an ihren schweren Verletzungen gestorben. Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz. 

Die Oberbürgermeisterin der Schwarzwald-Gemeinde zeigte sich stark betroffen. "Das trifft uns ins Herz der Stadt", sagte die Rathauschefin Dorothee Eisenlohr (parteilos). "Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen, denen all unser Mitgefühl gilt." 

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Für sie habe die Gemeinde den Festsaal geöffnet, auch der psychosoziale Dienst stehe bereit. "So hoffen wir, in den schweren Momenten ein bisschen beistehen zu können", sagte Eisenlohr.

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Fotos zeigen Zerstörung in der Schramberger Innenstadt

Der Unfall-Lkw sowie zahlreiche Trümmerteile liegen auf der Straße verteilt.  © Joshua Rzepka/onw-images/dpa
Einsatzkräfte sperrten den Unfallbereich mit Sichtschutz ab. Ein BMW lag davor auf der Seite, ein Kleinwagen stand stark beschädigt dahinter.  © Joshua Rzepka/onw-images/dpa

Zum Schaden konnte ein Sprecher der Polizei zunächst keine Angaben machen. Ein Unfallsachverständiger sei zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen worden.

Auf Bildern vom Unfallort waren neben dem Lastwagen mit beschädigtem Führerhaus unter anderem ein auf der Seite liegendes Auto, zerstörte Verkehrsschilder und eine aufgebaute weiße Sichtschutzwand zu sehen. Zahlreiche Autos des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei waren im Einsatz sowie ein Rettungshubschrauber.

Erstmeldung am 25. März, 10.25 Uhr. Update um 13.24 Uhr.

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