Frau von "riesigem Tigerhai lebendig gefressen": Ihre letzte Nachricht rührt zu Tränen

Maui - Kristie Allen (†60) war mit ihrem Mann im Hawaii-Urlaub. Die beiden wollten die Natur genießen, entspannen und surfen. Letzteres lernte die 60-Jährige erst vor Kurzem. Doch der Urlaub sollte sich für das Ehepaar in einen tragischen Albtraum verwandeln.

Kristine Allen (†60) und ihr Mann Blake fuhren regelmäßig gemeinsam in die Natur. Ihr Trip nach Hawaii sollte jedoch für die hübsche Amerikanerin der letzte werden.
Kristine Allen (†60) und ihr Mann Blake fuhren regelmäßig gemeinsam in die Natur. Ihr Trip nach Hawaii sollte jedoch für die hübsche Amerikanerin der letzte werden.  © Screenshot/Facebook/Kristine Allen

Wie die britische Sun berichtete, sei die 60-Jährige am 8. Dezember von ihrem Mann Blake als vermisst gemeldet worden, nachdem dieser - zusammen mit anderen Zeugen - mit ansehen musste, wie seine Frau von einem "großen Tigerhai" angegriffen wurde.

Dabei schnorchelte das Paar lediglich 50 Meter von der Küste entfernt, als beide das gefährliche Tier bemerkten. Da die Allens einander nur "von Zeit zu Zeit sehen konnten", bemerkte Blake den Hai deutlich eher als seine nichtsahnende Frau.

Zeugen hätten zu diesem Zeitpunkt bereits versucht, das Paar vom Ufer aus lautstark vor der im Meer kreisenden Finne zu warnen.

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Während eines kurzen Kampfes soll das Paar es geschafft haben, das Tier kurzzeitig abzuwehren. Blake Allen schaffte es schließlich, sicher zum Ufer zurückzuschwimmen.

Seine Frau Kristie hingegen hatte nicht so viel Glück. Ein Strandbesucher habe "das große Maul des Hais, der inmitten der roten Wolke im Wasser etwas fraß" gesehen, so Dan Dennison, Sprecher des Department of Land and Natural Resources. "Sie wurde von dem riesigen Tigerhai lebendig gefressen."

Kristie Allen teilte tragische letzte Nachricht vor ihrem Tod

Völlig frei eine Welle nach der anderen reiten: Ein Lebenstraum, den sich Kristie Allen (†60) erst kurz vor ihrem tragischen Tod erfüllte.
Völlig frei eine Welle nach der anderen reiten: Ein Lebenstraum, den sich Kristie Allen (†60) erst kurz vor ihrem tragischen Tod erfüllte.  © Bildmontage: Screenshots/Facebook/Kristine Allen

Nur wenige Tage vor dem grauenvollen Unglück teilte die Massagetherapeutin Bilder ihrer ersten Surf-Versuche auf Facebook.

Dazu schrieb sie "Träume verfolgen! Ich wollte schon seit Jahren surfen lernen. Ich bin entschlossen, mir ein Leben zu schaffen, das ich im Großen und im Kleinen liebe."

Etwas weiter im Text bedankte sich die 60-Jährige noch bei der örtlichen Surfschule: "Vielen Dank an Kainalu von Maui Surf and SUP! Ihr seid die Besten! Wir haben unsere Unterrichtsstunde und die Freude am Ritt auf der Welle geliebt."

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Diese lebensfrohe Nachricht hat nun, angesichts der unvorhersehbaren Tragödie, eine tragische Wendung bekommen.

Suche nach Kristie Allens Leiche abgebrochen

Eine 40-stündige Luft- und Seesuche, an der die US-Küstenwache, die Feuerwehr von Maui und Seenotrettungsteams beteiligt waren, musste am 9. Dezember schließlich erfolglos abgebrochen werden.

Lediglich einen Teil ihres Badeanzuges sowie ihr Schnorchelset seien im Nachhinein am Strand gefunden worden. Von Kristine Allens Leiche fehlt jedoch bis heute jegliche Spur.

Tödliche Hai-Angriffe sind - verglichen mit anderen Todesursachen - sehr selten. Doch in den letzten Jahren häufen sich die Vorfälle. Erst im September tötete ein weißer Hai eine junge Mutter (†39) in Kapstadt vor den Augen ihrer fünfjährigen Tochter.

Titelfoto: Bildmontage: Screenshots/Facebook/Kristine Allen

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