Mann stürzt an der Ostsee 20 Meter in die Tiefe: Spektakuläre Rettung!

Weißenhaus - Spektakuläre Rettungsaktion an der Ostsee: Am Freitag ist ein Spaziergänger (47) an der Steilküste von Weißenhaus in Ostholstein (Schleswig-Holstein) mehrere Meter in die Tiefe gestürzt.

Nach einem Unglück an der Steilküste von Weißenhaus rückte die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften an.
Nach einem Unglück an der Steilküste von Weißenhaus rückte die Feuerwehr mit zahlreichen Einsatzkräften an.  © Arne Jappe

Wie Einsatzleiter Frank Wohlert vom Kreisfeuerwehrverband Ostholstein gegenüber TAG24 mitteilte, waren die Einsatzkräfte um 9.53 Uhr zu der Steilküste alarmiert worden - von dem verunglückten Mann selbst!

Dieser war kurz zuvor aus noch ungeklärter Ursache - womöglich aber aufgrund des vereisten und rutschigen Untergrunds - an der Steilküste rund 20 Meter in die Tiefe gestürzt.

Obwohl er sich dabei schwere Verletzungen zugezogen hatte, gelang es dem 47-Jährigen noch, selbstständig den Notruf abzusetzen. Die Einsatzkräfte machten sich umgehend auf den Weg und fanden den Verunglückten nach kurzer Suche am Strand.

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Der ebenfalls alarmierte Rettungsdienst kümmerte sich um die Erstversorgung des Mannes, während die Feuerwehrkräfte einen Abtransport des Schwerverletzten vorbereiteten.

Einsatzkräfte tragen verletzten Mann hunderte Meter zum Hubschrauber

Die Kameraden mussten einen Schwerverletzten mehrere hundert Meter weit zu einem wartenden Rettungshubschrauber tragen.
Die Kameraden mussten einen Schwerverletzten mehrere hundert Meter weit zu einem wartenden Rettungshubschrauber tragen.  © Arne Jappe

Der steinige, vereiste und schneebedeckte Untergrund stellte die Kameraden dabei allerdings vor erhebliche Probleme, wie Einsatzleiter Wohlert erklärte - die Unfallstelle war nur zu Fuß zu erreichen und ein alarmierter Rettungshubschrauber musste mehrere hundert Meter entfernt landen.

Schlussendlich entschieden sich die Feuerwehrkräfte dafür, den Mann in einer sogenannten Schleifkorbtrage abzutransportieren, wofür viele Hände erforderlich waren.

Mit vereinten Kräften gelang es den Kameraden, den 47-Jährigen mithilfe der Trage zu dem wartenden Hubschrauber zu bringen. Nach der Stabilisierung wurde er mit diesem in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen.

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Laut Wohlert waren rund 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst an der aufwendigen Rettungsaktion beteiligt. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ermittelt nun die Polizei.

Titelfoto: Arne Jappe

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