Mann stürzt beim Wandern in der Sächsischen Schweiz in den Tod

Bad Schandau - In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es gegen 23 Uhr zu einer erschütternden Tragödie: Ein Mann im Alter von 37 Jahren ist in den Schrammsteinen bei Bad Schandau in den Tod gestürzt.

Der Wanderer lag am etwa 50 Meter tiefer gelegenen Wandfuß – ein Arzt konnte kurz darauf nur noch seinen Tod feststellen. (Symbolbild)
Der Wanderer lag am etwa 50 Meter tiefer gelegenen Wandfuß – ein Arzt konnte kurz darauf nur noch seinen Tod feststellen. (Symbolbild)  © Bildmontage: Daniel Förster & Marko Förster

Wie die Polizei auf TAG24-Nachfrage bestätigte wurde er zuvor noch von zwei jungen Männern gesichtet, die sich vorgenommen hatten, die Nacht im Freien in Nähe "Müllerstein" zu verbringen.

Dabei lief ihnen kurz vor Sonnenuntergang der Unbekannte entgegen, der daraufhin einfach nicht mehr auftauchte.

Nachdem einige Zeit vergangen war, machten sich die beiden Männer auf die Suche nach ihm, fanden jedoch nur dessen Rucksack.

Als sie auch auf Zurufe keine Antwort erhielten, riefen sie besorgt bei der Rettungsleitstelle in Dresden an.

Kurz nachdem die Polizei und Bergwacht eintrafen, seilten sich letztere am Felsen ab. Unterhalb dieses machten sie dann die schreckliche Entdeckung. Der Mann lag am etwa 50 Meter tiefer gelegenen Wandfuß regungslos am Boden – ein Arzt konnte kurz darauf nur noch seinen Tod feststellen. Der Einsatz der Bereitschaft der Bergwache Bad Schandau ging bis 5.30 Uhr am Morgen.

Offenbar handelte es sich hierbei um einen tragischen Unfall. Wie die Polizei mitteilte, deute derzeit nichts auf Fremdeinwirken oder einen Suizid hin. Die Ermittlungen laufen noch.

Titelfoto: Bildmontage: Daniel Förster & Marko Förster

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