Polizistin (†31) stirbt nach Implantatentfernung: Familie fordert Untersuchung
Santo Domingo/New York - Rebecca war zuversichtlich, ihre Brustvergrößerung wieder rückgängig machen zu können. Doch dann nahm das Schicksal eine tragische Wendung.
Wie die New York Post berichtete, starb die 31-jährige New Yorker Polizistin infolge einer Brustimplantatentfernung.
Um sich operieren zu lassen, begab sich Rebecca in eine Klinik in Santo Domingo (Dominikanische Republik). Dort soll sie sich jedoch eine bakterielle Infektion zugezogen haben.
Wegen des Verdachts auf einen Behandlungsfehler und medizinische Fahrlässigkeit fordert ihre Familie nun eine ausführliche Untersuchung des Vorfalls.
Rebecca war erst seit rund 18 Monaten im Dienst der New Yorker Polizei (NYPD). Im März war sie vom 46. Polizeirevier in der Bronx für ihre "herausragende Polizeiarbeit und ihr Engagement für die Gemeinschaft" als "Polizistin des Monats" ausgezeichnet worden.
Nach Angaben ihrer Angehörigen hinterlässt die junge Polizistin drei Kinder. Neben ihrer beruflichen Tätigkeit engagierte sie sich gemeinsam mit ihrem Ehemann als Pastorin.
Implantatentfernung endet für 31-jährige Polizistin tödlich
Patrick Hendry, der Präsident der Police Benevolent Association, zeigte sich in einem Statement betroffen: "Wir sind zutiefst betrübt über den Verlust unserer Kollegin Rebecca De Paula. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie, ihren Freunden und ihren Kollegen."
Eine Brustimplantatentfernung gilt grundsätzlich als routinemäßiger chirurgischer Eingriff. Dennoch bestehen gesundheitliche Risiken wie Infektionen, Blutungen, Thrombosen sowie Herz- und Lungenkomplikationen.
Titelfoto: NYPD, Instagram/nydo_1993
