Suche nach ultimativem Adrenalinrausch: Deutscher (†28) stirbt bei Basejumping-Unfall

Gimmelwald (Schweiz) - In einem kleinen schweizerischen Bergdorf spielte sich am Sonntagmittag eine tragische Szene ab. Ein 28-jähriger Deutscher verlor dabei auf fürchterliche Weise sein Leben.

Die steilen Felswände rund um die Nepalbrücke im Schweizer Gimmelwald sind ein Paradies für Basejumper aller Art.
Die steilen Felswände rund um die Nepalbrücke im Schweizer Gimmelwald sind ein Paradies für Basejumper aller Art.  © Kapo Bern

Wie aus einer Mitteilung der Polizei Bern hervorgeht, ereignete sich das Unglück am vergangenen Sonntag gegen 12.15 Uhr in Gimmelwald, einer kleinen Ortschaft im Südosten von Bern.

Gemeinsam mit einem Freund wollte der 28-Jährige an der Nepalbrücke – einer 80 Meter langen Hängebrücke – basejumpen.

Kurz nachdem sich sein Kollege in die Tiefe gestürzt hatte, sprang auch der gebürtige Deutsche ab. Jedoch kam es zu unvorhergesehenen Komplikationen. Der Extremsportler "kollidierte mit dem Gelände" und konnte nach einer großangelegten Suchaktion nur noch tot am Fuße der Felswand geborgen werden.

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Die genaue Unfallursache ist bislang unklar. Die Kantonspolizei Bern hat jedoch die Ermittlungen zu diesem Fall aufgenommen.

Basejumping - Extremsport mit tödlichen Konsequenzen

Viele würden Basejumping als lebensmüdes Hobby beschreiben, für einige ist es aber das Gefühl von Freiheit. (Symbolbild)
Viele würden Basejumping als lebensmüdes Hobby beschreiben, für einige ist es aber das Gefühl von Freiheit. (Symbolbild)  © 123RF/sindret

Basejumping ist eine Sportart für diejenigen, denen "normales" Fallschirmspringen zu langweilig ist. Die Sportler springen dabei meist von steilen Klippen oder Wolkenkratzern ab und haben dadurch nur einen kurzen Moment Zeit, um den Fallschirm zu ziehen und sich so vor dem sicheren Tod zu retten.

Titelfoto: Fotomontage: Kapo Bern, 123RF/sindret

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