Für Abermillionen Euro: Scheichs wollen Gründer Miniatur Wunderland abkaufen

Hamburg - Für Frederik Braun (58), Mitbegründer des Miniatur Wunderlands in Hamburg, gab es schon einige Angebote für seine Welt im Mini-Format.

Frederik Braun (58), Mitgründer des Miniatur Wunderlands, testete hier die Virtual-Reality-Attraktion "Yullbe" vom Wunderland. (Archivbild)
Frederik Braun (58), Mitgründer des Miniatur Wunderlands, testete hier die Virtual-Reality-Attraktion "Yullbe" vom Wunderland. (Archivbild)  © Marcus Brandt/dpa

Im Podcast "Kuddelmuddel Talk" stellte der Moderator und Entertainer Yared Dibaba (56) dem Mitbegründer die Frage, wie viel er für das Miniatur Wunderland auf den Tisch legen müsse, um es abzukaufen.

Mit der Antwort von Frederik Braun hätte der Moderator so wohl nicht gerechnet: "Das haben schon wahnsinnig viele probiert. Typischerweise so die Scheichs und so", sagte Braun.

Dabei gingen die Angebote hoch hinaus, verriet der Mitbegründer des Wunderlands. "Da waren schon so 100 Millionen im Gespräch. Alles abgelehnt. Das hat uns nie interessiert, deswegen gibt es keinen Preis", erklärte Braun.

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Es gebe also wirklich gar keine Chance, wollte Dibaba wissen. "Nein, ich bin da sehr glücklich. Ich führe das schönste Leben, das man sich vorstellen kann", so der 58-Jährige.

Frederik Braun: "Jeder definiert sich sein Glück"

Die Mitbegründer Frederik (l.) und Gerrit Braun stehen im Hamburger Miniatur Wunderland neben dem Venedig-Abschnitt. (Archivbild)
Die Mitbegründer Frederik (l.) und Gerrit Braun stehen im Hamburger Miniatur Wunderland neben dem Venedig-Abschnitt. (Archivbild)  © Georg Wendt/dpa

"Und wenn ich eine Milliarde auf den Tisch lege?", fragte der Moderator noch ein weiteres Mal nach.

"Brauche ich nicht! Jeder definiert sich ja sein Glück. Ich bin total glücklich. Ich stehe jeden Morgen glücklicher auf. Ich fahre jeden Tag gerne ins Wunderland", so der Mitbegründer.

Dann gab er noch eine Anekdote aus seinem Privatleben preis. Früher, als Braun noch keine Kinder gehabt habe und seine Frau als Musikerin auf Tour war, freute er sich darauf, auch am Wochenende arbeiten zu gehen:

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"Wenn meine Frau dann gesagt hat: 'Tut mir leid, Schatz, ich bin am Wochenende wieder auf Tour', habe ich gesagt: 'Geil, zwei Tage mehr Wunderland.'"

Für den Mitbegründer des Wunderlandes müssen einfach die Emotionen stimmen. "Und wenn das das Gefühl ist, was du tief in dir drin hast und andersherum jetzt mit der Familie auch hast, wenn du nach Hause fährst, also beide Strecken ein schönes Gefühl sind ... Komm mir doch nicht mit einem Angebot in der Südsee!"

Das Miniatur Wunderland feiert 2026 sein 25-jähriges Jubiläum. Außerdem bekommt die Attraktion neuen Zuwachs: den Kontinent-Abschnitt Südamerika.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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