Oslo - Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) durfte nach überstandener Lungentransplantation am Dienstag das Krankenhaus verlassen.
Mitte Juni wurde der 52-Jährigen im Universitätsklinikum von Oslo eine Spenderlunge eingesetzt, nachdem die Kronprinzessin zuvor an einer unheilbaren Lungenfibrose erkrankt war.
Bereits nach der OP war klar, dass Mette-Marit noch einige Zeit im Krankenhaus bleiben muss, damit sich ihr Körper an das neue Organ gewöhnen kann. Nun durfte sie das Krankenbett endlich wieder verlassen.
In einer Mitteilung des norwegischen Königshauses bedankte sich Mette-Marit vorneweg bei allen Organspendern: "Durch Organspende habe ich das Geschenk des Lebens erhalten. Worte reichen nicht aus, um auszudrücken, wie zutiefst dankbar und demütig ich bin."
Auch Ärzten, Pflegern, Angehörigen und dem norwegischen Volk dankte sie für die große Anteilnahme: "Ich schätze die Pflege und Rücksichtnahme, die ich während meiner Krankheit von so vielen Menschen in ganz Norwegen erhalten habe. Es hat mir Kraft gegeben, als ich sie am meisten brauchte."
Laut dem leitenden Atemspezialisten des Osloer Krankenhauses gehe es Mette-Marit so gut, "wie man es unter den Umständen" eben erwarten könne. In den nächsten sechs Monaten seien jedoch noch weitere medizinische Maßnahmen erforderlich, um eine vollständige Genesung zu gewährleisten.
In diesem Zeitraum übernimmt Mette-Marits Gatte, Kronprinz Haakon (52), weiterhin die royalen Aufgaben. Auch er zeigte sich erleichtert: "Es ist eine große Erleichterung, die Kronprinzessin aus dem Krankenhaus nach Hause zu haben."