"Keinen Bock mehr mich zum Clown zu machen": Calvin Kleinen verabschiedet sich vom Reality-TV
Köln - Er wurde durch Reality-TV bekannt, jetzt will Calvin Kleinen (34) mit genau diesem Kapitel abschließen. Der 34-Jährige hat verraten, dass er keine Formate mehr drehen möchte - zumindest nicht mehr als Kandidat.
Im Interview mit RTL spricht der Muskelprotz offen über seine Entscheidung. "Ich hab Reality-Formate alle abgesagt [...] Ich will gar kein Reality mehr unbedingt machen." Er sei erwachsen geworden und könne sich mit seiner früheren Version heute nicht mehr identifizieren.
Der TV-Macho, der erstmals 2019 bei "Temptation Island" zu sehen war, erlangte bei der Zuschauerschaft schnell viele Sympathiepunkte. Heute zählt er längst zu den Top-Verdienern der deutschen Reality-Szene.
Trotz allem ist Calvin überzeugt: "keinen Bock mehr mich zum Clown machen". Statt als Kandidat steht er künftig als Moderator vor der Kamera.
Gemeinsam mit Charlotte Engelhardt (47) präsentiert er die neue RTL+-Serie "Bad Boyfriends". "Ich wollte, das mein Fokus auf dieses Format gelegt wird", erklärt er.
Zu der Frage, was sein Erfolgsrezept ist, rät er seinen Reality-Kollegen folgendes: "Entwickelt euch weiter. Guckt nicht nach anderen, guckt nicht was im Trend ist. Hört auf euch auf Social Media an anderen hochzuziehen und künstlich Beef zu erzeugen." Reality solle schließlich auch wirklich "real" sein.
Calvin Kleinen: Vom Reality-TV an den Ballermann
Neben seiner aktuellen Rolle als Moderator setzt Calvin weiter auf seine Musikkarriere. Mit seinen Ballermann-Hits steht er regelmäßig im Bierkönig auf Mallorca auf der Bühne und das sogar sehr erfolgreich.
Auf Spotify zählt der Partyschlagersänger mittlerweile über eine halbe Million monatliche Hörer. Zu seinen beliebtesten Tracks gehören Hits wie "Malle Maus", "Bauhaus" und "Ex on the Beach".
Als Influencer, Sänger, Reality-Star und Moderator hat sich der 34-Jährige gleich mehrere Standbeine aufgebaut. Sich selbst sieht Calvin trotzdem nicht als Promi.
"Alter, ich bin kein Star. Ich habe nichts gemacht, was jetzt irgendwie eine besondere Kunst ist", sagt er bescheiden. Das TV-Business habe ihn zwar bekannt gemacht, zu einer echten Ikone mache ihn das aber noch lange nicht.
Titelfoto: Bildmontage: Christoph Reichwein/dpa, Instagram/calvinkleinen

