187 Strassenbande: Polizei muss bei Eröffnung von "The Label" einschreiten!

Hamburg - Die 187 Strassenbande hatte am Samstagabend zur Eröffnung ihres neuen Modeladens "The Label" auf St. Pauli geladen. Rapper wie Gzuz oder Azet hatten via Instagram ihre Fans dazu aufgerufen, zu dem Event zu kommen. 

Die jugendlichen Fans stehen, beobachtet von den Beamten, dicht gedrängt vor dem Laden "The Label".
Die jugendlichen Fans stehen, beobachtet von den Beamten, dicht gedrängt vor dem Laden "The Label".  © Blaulicht-News.de

In dem neuen Modeladen der Gruppe wird überwiegend teure Markenkleidung verkauft. Zur Einweihung gab es zusätzlich noch die Möglichkeit, Fotos mit den Rapstars zu machen.

Eine Gelegenheit, der anscheinend viele nicht widerstehen konnten: Gegen 19 Uhr versammelten sich mehr als 100 meist jugendliche Fans vor dem Laden in der Bernhard-Nocht-Straße. Von Abstandsregelungen oder Maskenpflicht war nichts zu sehen. Die gesamte Straße wurde durch parkende Autos und wartende Fans blockiert.

Gegen 20.30 Uhr traf dann auch die Polizei ein. 

Kurz nach dem Eintreffen der Beamten machten sich die anwesenden Rapper aus dem Staub. Eine große Anzahl Jugendlicher rannte über die Straße und somit ihren Stars hinterher. 

Die Polizei verteilte Strafzettel an die auf der Straße abgestellten Autos und versuchte vor Ort, die Eindämmungsverordnung durchzusetzen. 

Kurz darauf wurde der Laden schon wieder vom Inhaber geschlossen, da keine Abstandsregeln eingehalten wurden. 

Immer wieder Ärger mit der 187 Strassenbande

187-Rapper Gzuz muss sich aktuell vor Gericht verantworten.
187-Rapper Gzuz muss sich aktuell vor Gericht verantworten.  © Daniel Reinhardt/dpa

Immer wieder kommt es in Hamburg zu Polizeieinsätzen im Zusammenhang mit der 187 Strassenbande. Exemplarisch dafür muss sich Skandal-Rapper Gzuz aktuell wegen diverser Delikte vor Gericht verantworten. 

In dem Prozess geht es unter anderem um Verstöße gegen das Waffengesetz, versuchten Diebstahl und Körperverletzung.

Am Dienstag hatte der Rapper vor Gericht für Aufsehen gesorgt, als er die anwesenden Journalisten und Fotografen beleidigte und auch vor Amtsrichter Johann Krieten nicht Halt machte. 

Kristoffer Jonas Klauß, wie Gzuz mit bürgerlichem Namen heißt, wurde daraufhin zu einem Ordnungsgeld von 300 Euro verdonnert und wegen "ungebührlichen Verhaltens" dem Gerichtssaal verwiesen (TAG24 berichtete). 

Titelfoto: Blaulicht-News.de

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