Ozzy Osbournes Tochter beichtet nach seinem Tod: "Auf eine Weise gebrochen, die ich nie für möglich gehalten hätte"
Los Angeles (USA) - Ein Jahr nach dem Tod der britischen Rocklegende Ozzy Osbourne (†76) hat sich seine Tochter Kelly Osbourne (41) auf Social Media zu Wort gemeldet und mit bewegenden Zeilen an ihren geliebten Vater erinnert. Dabei gab sie offen zu, sich nach seinem Tod stark verändert zu haben.
Nachdem der Musiker am 22. Juli vergangenes Jahr an den Folgen von Herzversagen verstorben war, teilte die 41-Jährige nun an seinem ersten Todestag einen offenen Brief auf Instagram. "Heute vor einem Jahr hat sich die Welt für immer verändert. Heute sitze ich hier ohne dich – auf eine Weise, die ich mir nie hätte vorstellen können", betonte sie in ihrer emotionalen Botschaft.
Ganz besonders schmerzhaft sei für Kelly die Erkenntnis, ihren Vater nie wieder sehen zu können. Zugleich betonte sie jedoch, dass die bleibenden Erinnerungen an ihn ein großer Trost für sie seien. "Selbst inmitten all des Chaos hast du jeden einzelnen Moment besonders gemacht", erinnerte sich Kelly.
Niemals habe sie jemanden so sehr geliebt wie ihren Vater. Auch ihr Sohn Sidney (3) spielte in dem Instagram-Post eine besondere Rolle: "Jeden Tag entdecke ich etwas von dir in ihm – sein Lächeln, seine Ausstrahlung, seine Gesten."
Am emotionalsten wurde Kelly, als sie über ihr Leben nach Ozzys Tod nachdachte. "Das vergangene Jahr hat mich auf eine Weise gebrochen, die ich nie für möglich gehalten hätte". Trotz allem sei sie überzeugt, dass die Verbindung ihrer Familie stärker sei als der Tod.
Auch Ozzys Witwe Sharon gedachte des Musikers an seinem ersten Todestag
"Ich trauere nicht nur um den Vater, den ich verloren habe. Ich trauere auch um die Person, die ich war, bevor der Tod mein Herz verändert hat", erklärte die 41-Jährige in einem weiteren Beitrag.
Darin beschrieb sie ihre Trauer als "endlosen Schmerz", welcher sich kaum erklären lasse.
Auch Ozzys Witwe Sharon Osbourne (73) gedachte ihres verstorbenen Mannes in einem Interview. "Er hat nie versucht, etwas anderes zu sein als das, was er war, und er sagte einem immer die Wahrheit über alles, so war er eben, man wusste bei ihm, woran man war", erklärte sie im Gespräch mit BBC.
Titelfoto: Christopher Polk / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP
