Aktivistin Laura macht Kampfansage an alle "politisch Rechten"

Kassel - "Sage, was du denkst, aber komme auch damit klar, wenn ich dich gnadenlos dafür auseinandernehmen werde" – diese eindeutige Kampfansage formuliert Politik-Aktivistin Laura Strutzke (21) am Ende ihres jüngsten Instagram-Reels.

Politik-Aktivistin Laura Strutzke (21) reiht sich klar in das politisch linke Spektrum ein. Sie hat mehr als 72.000 Follower auf Instagram.  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

"Die politisch Rechten fordern ja immer Respekt, aber nicht etwa für Menschen, sondern für ihre Vorurteile", beginnt das Statement der im nordhessischen Kassel aufgewachsenen 21-Jährigen.

Es gehe den Propagandisten rechtsextremer Gesinnung nicht um Respekt für Menschenwürde, Vielfalt oder überprüfbare Fakten. "Gefordert wird Respekt für Rassismus, für Sexismus, für Homo-Feindlichkeit, für die Abwertung anderer, getarnt als 'Haltung'", heißt es weiter in dem Clip vom Dienstagnachmittag.

Doch wenn diesen menschenfeindlichen Ansichten widersprochen werde, "schreien sie direkt: 'Meine Meinungsfreiheit wird hier eingeschränkt! Du blöde, intolerante Linke musst aber akzeptieren, dass ich halt die Homosexuellen nicht mag.'"

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Dieser von ihr paraphrasierten Haltung tritt Laura im weiteren Verlauf des Clips mit deutlichen Worten entgegen.

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Laura Strutzke: "Respekt gilt Menschen, nicht ihren Vorurteilen!"

In ihrem Reel vom Dienstag betont die 21-Jährige, dass Menschen Respekt verdienten, nicht deren Vorurteile.  © Screenshot/Instagram/werdetlautmitlaura

"Deswegen noch mal eine kurze Erklärung: Die Meinungsfreiheit garantiert dir, dass du sagen darfst, was du denkst, aber nicht, dass das ohne Widerspruch bleibt", erklärt die Aktivistin.

Insbesondere hätten Vorurteile "nicht den gleichen Status wie die Würde von Menschen, die real davon betroffen sind", betont Strutzke.

"Also jetzt noch mal für alle zum Mitschreiben: Respekt gilt Menschen, nicht ihren Vorurteilen!", fasst die 21-Jährige ihr Statement abschließend zusammen.

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Danach formuliert Laura ihre Kampf-Ansage an alle Vertreter rechtsextremer Gesinnung.

Die Aktivistin reiht sich klar in das politisch linke Spektrum ein: Im Januar verteidigte sie etwa anlässlich der "Veganuary"-Kampagne vegane Lebensstile.

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