Los Angeles (USA) - Am Sonntag trat Rapper Bad Bunny (31) in der Super Bowl Halbzeitshow auf. Bereits Tage vor der Performance machten mehrere Gerüchte um eine besondere Sicherheitsvorkehrung die Runde, die sich vielleicht auch Bill und Tom Kaulitz (beide 36) bei ihren Konzerten vorstellen können.
Die Musiker aus Magdeburg kennen nicht nur eine friedvolle und heile Welt, sondern auch ernsthafte, gar bedrohliche Situationen.
Wie Bill in der aktuellsten Ausgabe ihres Podcasts "Kaulitz Hills - Senf aus Hollywood" berichtete, gab es in der Vergangenheit vor Konzerten ihrer Band "Tokio Hotel" vor allem in Russland konkrete Morddrohungen gegen ihn.
Die Crew musste deshalb mit gepanzerten Fahrzeugen und kugelsicheren Westen anreisen.
Ebenfalls bedrohlich ist weiterhin die Situation vieler Ausländer in den USA. Die Einwanderungsbehörde "ICE" geht ungebrochen radikal gegen für sie mutmaßlich illegal eingereiste Personen vor und erhält von zahlreichen Bürgern Zuspruch.
Vor dem Super Bowl soll deshalb auch der aus Puerto Rico (Lateinamerika) stammende Bad Bunny Drohungen erhalten haben. Nicht jeder US-Bürger begrüßte die Entscheidung, dass ein Spanisch singender Künstler in dem wohl größten US-Sportevent auftreten darf.
"Bad Bunny war zuvor auch bei der Grammy-Verleihung und hatte eine komische Klamotte an", schilderte Tom. "Da gab es ein Online-Gerücht. Keine Ahnung, ob das stimmt. Da hieß es, dass er eine schusssichere Weste drunter hatte. Dass es viele Drohungen gegen ihn gab, seitdem er die Halbzeitshow zugesagt hatte."
Bill und Tom Kaulitz: "Wir haben eine ganz seltene Blutgruppe"
Weiter wird spekuliert, dass der Rapper neben zahlreichen Bodyguards auch im Vorfeld eigene Blutkonserven angelegt haben soll. Sollte er bei einem seiner Auftritte verletzt werden, könne er dadurch schnell eine Bluttransfusion erhalten.
"Das sind so Sachen, ich habe nur das Gefühl, du erzählst hier Unwahrheiten", merkte Bill skeptisch an.
Dabei sind die Zwillinge auf ihre eigene Blutgruppe zu sprechen gekommen. Ihrer Mutter zufolge sollen sie mit A-negativ eine der seltensten Blutgruppen besitzen.
Wäre es für die Kaulitz-Twins deshalb nicht auch ein Grund, vor jedem Konzert eigene Blutkonserven anzulegen?
So richtig beantworten sie diese Frage nicht. Tom versucht einen Anlauf, bricht seinen Satz jedoch mittendrin ab: "Das heißt, wenn wir irgendwo sind und wir haben nicht unsere eigenen Blutkonserven am Start, dann ..."
Weil sich beide nicht ganz sicher sind, ob ihre Mutter mit der von ihr genannten Blutgruppe recht hat, verbleiben sie: "Das werden wir nochmal nachgucken und auf die To-do-Liste schreiben."