Hamburg - Großer Schreck für die Hamburger Kiez-Legende Daniel "Kellerkind" Schmidt (42)! Die Mutter des Elbschlosskeller-Wirts spuckte am Wochenende Blut.
Wer am Samstagabend eine Kiez-Tour mit dem Betreiber der härtesten Kneipe Deutschlands gebucht hat, wurde enttäuscht - der Bestseller-Autor tauchte nicht auf.
Am Sonntag klärte der Wirt auf, warum er kurzfristig ausgefallen ist.
"Susanna und André sind für mich eingesprungen. An dieser Stelle ein Dank und Entschuldigung an meine Gäste, aber meine Mutter hat Blut gespuckt. Die war beim Grillen. Natürlich war die ganze Familie extrem in Alarmbereitschaft", so Schmidt.
Die Familie habe die Mama in das AK Barmbek gebracht, wo gleich der nächste Schock auf sie wartete: Verdacht auf Tuberkulose (Tbc), weltweit die häufigste zum Tode führende bakterielle Infektion.
Die Mutter des Barbesitzers kam auf eine Isolationsstation, wenig später gab's aber Entwarnung. Tbc war es nicht. Eine Erklärung fanden die Ärzte auch nach einem CT, einer Ultraschall-Untersuchung und einem EKG nicht.
"Wir gehen jetzt davon aus, dass sie einfach, hoffentlich zumindest, nur zu viel Säure im Körper hatte oder vielleicht ein kleines Äderchen in der Nase geplatzt ist und dadurch dann eben Blut ausgespuckt wurde", so der ehemalige "Kampf der Realitystars"-Kandidat.
Daniel Schmidt musste schon mehrere Schicksalsschläge verkraften
Sie habe kein zweites Mal Blut gespuckt. "Wir haben sie auch die Nacht über natürlich nicht alleine gelassen. Dementsprechend ist hoffentlich alles in Ordnung", sagte der Hamburger.
Durch den medizinischen Zwischenfall stand sogar die gemeinsame USA-Reise mit Sohn Lennox auf der Kippe. Nachdem am Sonntag aber alles ruhig geblieben war, stieg der Kneipenwirt in der Nacht zu Montag in den Flieger nach Frankfurt und tritt von dort die Reise nach San Francisco an.
Schmidt musste in seinem Leben schon mehrere schwere Schicksalsschläge verkraften. Seine kleine Schwester starb an einer Überdosis Tabletten und Alkohol.
"Ich habe einige Menschen in meinem Leben verloren. Und ausschlaggebend für einen langen, falschen Lebensabschnitt war der Tod meiner kleinen Schwester", erklärte Schmidt in der RTLZWEI-Doku "Reeperbahn privat".
Seine Mama bleibt ihm nach dem kurzen Schreck aber hoffentlich noch lange erhalten.