Bushido gewinnt gegen Arafat: Clan-Boss muss Millionen blechen

Von Marion van der Kraats

Berlin - Nach jahrelangem Gerichtsstreit ist klar: Bushidos Ex-Manager muss dem Rapper Einnahmen in Millionenhöhe zahlen.

Die Trennung von Bushido (47) und seinem Ex-Manager beschäftigte die Justiz in einem Mammut-Prozess.
Die Trennung von Bushido (47) und seinem Ex-Manager beschäftigte die Justiz in einem Mammut-Prozess.  © Jörg Carstensen/dpa

Das Kammergericht Berlin hat eine Berufung von Arafat Abou-Chaker (49) gegen ein Urteil des Landgerichts Berlin vom September 2023 zurückgewiesen und damit dessen Entscheidung bestätigt, wie ein Gerichtssprecher mitteilte.

Nach dem Urteil muss der 49-Jährige knapp 1,8 Millionen Euro plus Zinsen an Bushido (47) zahlen. Hintergrund ist, dass es aus Sicht des Gerichts keinen Managementvertrag zwischen den beiden gegeben hat.

Der Rapper hätte deshalb seinem damaligen Geschäftspartner, der als Berliner Clan-Chef gilt, die Summe nicht zahlen müssen.

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Nach dem Gerichtsbeschluss muss Abou-Chaker die Kosten des Prozesses zahlen. Der 2. Zivilsenat Senat hat den Streitwert für das Berufungsverfahren auf etwas über 3 Millionen Euro festgesetzt, wie der Sprecher sagte.

Arafat Abou-Chaker (49) scheiterte mit der Berufung und muss jetzt zahlen.
Arafat Abou-Chaker (49) scheiterte mit der Berufung und muss jetzt zahlen.  © Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Die Trennung von Bushido, mit bürgerlichem Namen Anis Mohamed Ferchichi, und seinem Ex-Manager beschäftigt seit Jahren die Justiz in Berlin und Brandenburg.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa, Sebastian Christoph Gollnow/dpa

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