Bushido über Tumor-Schock: "Es zeigt dir die Endlichkeit auf"

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Berlin - Nach dem Tumor-Fund an seinem linken Ohr haben Bushido (47) und Ehefrau Anna-Maria Ferchichi (44) offen über die belastende Diagnose gesprochen.

Die Tumor-Diagnose war für Anna-Maria Ferchichi (44) und Bushido (47) ein Schock.
Die Tumor-Diagnose war für Anna-Maria Ferchichi (44) und Bushido (47) ein Schock.  © Fabian Sommer/dpa

Zwar gehen die Ärzte nach bisherigen Einschätzungen von einem gutartigen Befund aus, doch die Diagnose hat das Paar sichtbar bewegt. In ihrem gemeinsamen Podcast "Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi" berichteten die beiden, wie sie im Alltag damit umgehen.

"Ich war unter Schock", erinnerte sich Bushido an die Zeit kurz nach der Mitteilung. Der Rapper kontaktierte in der Folge auch seine Therapeutin. "Ich wollte darüber sprechen", erklärte er im Podcast. "Es zeigt dir wieder diese Endlichkeit auf."

Für ihn sei schon das Wort schwer zu ertragen gewesen: "Allein der Begriff Tumor ist so stigmatisiert, du weißt genau, womit man das in Verbindung bringt", sagte Bushido.

Trotz der vorsichtig positiven Einschätzung seiner Ärzte habe ihn die Nachricht nachhaltig beschäftigt. "In dieser Sekunde habe ich gemerkt, es kann etwas passieren und ich muss alle Menschen verlassen, die ich so liebe", berichtete der 47-Jährige.

Bushido: Anna-Maria Ferchichi überrumpelt Bushido mit schlüpfriger Nachricht
Bushido Anna-Maria Ferchichi überrumpelt Bushido mit schlüpfriger Nachricht

Für Anna-Maria Ferchichi kam diese Reaktion nicht überraschend. "Du bist total traumatisiert, Anis", so die Influencerin im Podcast. Bushido habe "eine so schlimme Erfahrung bezogen auf krank sein" gemacht. Hintergrund: Beide Elternteile des ehemaligen Gangster-Rappers verstarben an Krebs.

Bushido offen gegenüber seinen Kindern

Im August soll Bushido operiert werden.
Im August soll Bushido operiert werden.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Gegenüber seinen Kindern geht Bushido laut eigener Aussage offen mit dem Thema um. Er wollte vermeiden, dass sie aus Medienberichten oder sozialen Netzwerken von der Situation erfahren und sich unnötig Sorgen machen.

Deshalb habe er ihnen gesagt, dass er für zwei Tage ins Krankenhaus müsse. Auf die Frage eines Kindes, ob er Angst habe, habe er geantwortet: "Nein, ich habe auch keine Angst."

Die Operation ist für August geplant. Dass der Eingriff nicht sofort ansteht, habe ihn sogar etwas beruhigt, so Bushido. Er empfinde es als gutes Zeichen, dass die Ärzte die Situation als kontrollierbar einschätzen.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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