Capital Bra wieder in die Sucht abgerutscht: "Ich kann nicht mehr"
Berlin - Rapper Capital Bra (31) sorgt erneut mit Drogenproblemen für Aufsehen. Monatelang sei er clean gewesen, nun erlitt er nach eigenem Bekunden einen Rückfall.
In einer emotionalen Instagram-Story richtete sich der Bratan am Freitag an seine Community. Darin gab er in einem Bett liegend zu: "Alles, was ihr gesehen und gehört habt, auch was ihr noch erfahren werdet, stimmt." Der Musiker sagte, dass es für sein Verhalten keine Entschuldigung gebe.
"Ich habe lange damit gekämpft, mit meiner Sucht, und sehr, sehr viele Leute in eine komische Lage gebracht, in eine sehr schwierige Lage", räumte der Rapper, der bürgerlich Vladislav Balovatskyschon heißt, ein.
Mit ernster, brüchiger Stimme offenbarte der vierfache Vater: "Ich kann nicht mehr um Verzeihung bitten. Dieses 'Es tut mir leid, es tut mir leid', aber Inshallah verzeiht ihr mir. Glaubt mir, das macht auch so keinen Spaß." An einer Stelle bricht das Video dann ab.
Fans sind in Sorge um den körperlichen Zustand ihres Idols. Manche meinen sogar, Blut an der Nase zu erkennen, was mit Kokainkonsum in Verbindung stehen könnte.
Begleitet wird Capital Bras Geständnis durch Berichte aus seinem Umfeld: Sein langjähriger Vertrauter Drilon verlautbarte bereits im Jahresrückblick, dass der Musiker schon im August 2025 rückfällig geworden sei und er ihn damals ins Krankenhaus gebracht habe.
Zu dem Blut an der Nase seines Freundes sagte Drilon auf Instagram: "Wenn man zu viel Party macht, kann es passieren, dass der Körper nicht mehr mitmacht, auch die Nase."
Capital Bra wehrte sich 2025 gegen Drogenvorwürfe
Zu dieser Zeit arbeitete der 31-Jährige mit Deutsch-Rapper Samra (30) an dem gemeinsamen Albumprojekt "Berlin lebt 3". Ende November - also rund einen Monat vor dem Absturz - klang alles noch ganz anders. Da setzte sich der Rapper auf TikTok zur Wehr, da Vorwürfe um Drogenkonsum laut wurden. "Leute, mir geht's gut. Ich bin auf nichts. Ich nehme keine Drogen", stellte Capi damals im Stream klar.
Im Jahr 2020 hatte der Rapper seine Abhängigkeit von dem starken Schmerzmittel Tilidin öffentlich gemacht, mit dem er bereits als Jugendlicher im Alter von 15 Jahren in Kontakt gekommen war
Parallel zu dem aktuellen öffentlichen Rückfall sitzt Capital Bra an einer neuen Dokumentation, die unter dem Titel "Der Weg ins Licht" intime Einblicke in sein Leben, seine Kämpfe und seinen Weg geben soll.
Auch hier sprießen Spekulationen ins Kraut. Manche vermuten einen PR-Stunt: Capi wolle mit den Schlagzeilen im Vorfeld die Werbetrommel für das Projekt rühren. 2025 zeigte eine Netflix-Doku den Absturz des Offenburger Rappers Haftbefehl (40) in Nahaufnahme, was ein bahnbrechender Erfolg wurde.
Titelfoto: Alexander Prautzsch/dpa-Zentralbild/dpa, Screenshot/Instagram/capital.bra (Bildmontage)

