Charlotte Weise ehrlich: AfD-Mann Björn Höcke war ihr Lieblingslehrer

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Hamburg - Bereits vor drei Jahren verriet Influencerin Charlotte Weise (33), dass sie als Schülerin von Ex-Lehrer Björn Höcke (54), seines Zeichens Vorsitzender der AfD in Thüringen, unterrichtet worden war. Nun hat die Hamburgerin über ihr damaliges Verhältnis zu dem Politiker ausgepackt.

Charlotte Weise (33) wurde früher von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke unterrichtet. Nun verriet sie, dass der Politiker damals ihr Lieblingslehrer war.
Charlotte Weise (33) wurde früher von Thüringens AfD-Chef Björn Höcke unterrichtet. Nun verriet sie, dass der Politiker damals ihr Lieblingslehrer war.  © Instagram/charlotte_weise

So erklärte die 33-Jährige im Podcast "tigges trifft" von Moderator und Host Sebastian Tigges (41), dass der vom Verfassungsschutz als Rechtsextremist eingestufte Höcke nicht nur ihr Sport- und Geschichtslehrer, sondern auch der Klassenlehrer ihres Bruders gewesen sei.

Auf die naheliegende Anschlussfrage von Tigges, wie der heutige AfD-Vorsitzende denn damals so gewesen sei, offenbarte Charlotte ehrlich: "Total nett. Das war ehrlich gesagt mein Lieblingslehrer. Man denkt's nicht, ne?"

Tatsächlich ist es heute kaum zu glauben, dass die beiden offensichtlich mal sehr gut miteinander auskamen - immerhin steht die Mutter eines fast fünfjährigen Sohnes als Influencerin für sehr linke Themen und Ansichten.

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Damals sei von Höckes heutigen Überzeugungen aber noch nichts deutlich geworden. "Er war so richtig lieb, hat mir eine Eins in Sport gegeben und so. Klar, im Nachhinein, ich bin blond und blauäugig. Keine Ahnung, ob es damit was zu tun hatte, aber ich fand ihn immer sehr nett", blickte Charlotte zurück.

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Der 54-Jährige gilt als Rechtsextremist und darf laut eines Gerichtsurteils als "Faschist" bezeichnet werden. (Archivfoto)
Der 54-Jährige gilt als Rechtsextremist und darf laut eines Gerichtsurteils als "Faschist" bezeichnet werden. (Archivfoto)  © Martin Schutt/dpa

Unter anderem habe sie im Rahmen des Geschichtsunterrichts auch bei Höcke den Zweiten Weltkrieg als Thema gehabt und durchgenommen - und "einfach nie was gemerkt", wie die 33-Jährige feststellte.

Im Nachhinein sei sie fast schon "sprachlos, dass man sich einfach so krass in Menschen täuschen kann beziehungsweise man einfach als Jugendlicher nicht checkt, was das für Ansichten sind von jemandem, den man mag", verdeutlichte die Hamburgerin.

Höcke darf laut eines entsprechenden Gerichtsurteils seit 2019 als "Faschist" bezeichnet werden. Bereits mehrfach wurde er wegen Verwendung einer verbotenen NS-Parole verurteilt.

Titelfoto: Fotomontage: Martin Schutt/dpa, Instagram/charlotte_weise

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