Flammen-Hölle vor Los Angeles: TV-Auswanderer Chris Töpperwien bangt um Laden
Simi Valley/Los Angeles (USA) - In unmittelbarer Nähe von Los Angeles wütet seit Anfang der Woche ein heftiger Waldbrand, der sich rasend schnell ausbreitet. Auch TV-Auswanderer Chris Töpperwien (52) bangt um seine Existenz und hofft, dass der Feuerkelch an seinem Geschäft vorübergeht.
Fast 14 Jahre lebt der "Currywurstmann" inzwischen schon an der US-Westküste, hat im Laufe der Jahre bereits zahlreiche Naturkatastrophen hautnah miterlebt.
Auch diesmal bedroht die Natur die Existenz der "Goodbye Deutschland"-Ikone.
Denn: Die Brände in Simi Valley sind schon in der Nähe seines zweiten Lokals angekommen, erklärt der Selfmade-Unternehmer über seine Instagram-Story.
"Liebe Freunde in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ich wollte mich kurz melden, wir wohnen ja in Simi Valley. Alles in Ordnung, kein Feuer bei uns", lautet die erste Wasserstandsmeldung des 52-Jährigen.
Endgültige Entwarnung könne der Auswanderer aber noch nicht geben. "Aber es ist relativ nah dran", schildert Töpperwien die aktuelle Lage.
Mehr als 28.000 Menschen seien Medienberichten zufolge unmittelbar nach Ausbruch der Flammen zur Evakuierung aufgefordert worden – Töpperwien hingegen (noch) nicht.
Chris Töpperwien und Familie noch nicht evakuiert
"Wir wurden noch nicht evakuiert, aber wir haben Kunden, die evakuiert wurden", erklärt er mitten aus dem Baumarkt heraus, wo er neue Materialien für die Renovierung seines zweiten Ladens besorgt.
Und weiter: "Es ist alles in Ordnung. Wie ihr seht – das Holz ist da. Wir renovieren unseren zweiten Laden, den wir hier in Simi Valley eröffnen. Ich hoffe, der brennt nicht ab."
Während die Flammen im Süden Kaliforniens bereits rund 500 Hektar Land verschluckt haben sollen, sei es in der Gegend des Currywurstmannes derzeit sicher.
"Das Feuer ist weitestgehend hier gelöscht", stellt der einstige Realitystar am Ende seiner Instagram-Story klar.
Erst Anfang des Vorjahres hatte Los Angeles über mehrere Tage hinweg heftige Waldbrände erlebt – 30 Menschen fielen dem Inferno damals zum Opfer.
Titelfoto: Bildmontage: Ethan Swope/AP/dpa, Screenshot/Instagram/Chris Töpperwien

