"Dann leckst du!": Claudia Obert will für Didi die Hosen runterziehen

Hamburg - Jetzt wird's schmutzig in "Claudias House of Love"! Nachdem Claudia Obert (59) in den ersten beiden Folgen des Trash-TV-Formats nur einen von zehn Kandidaten rausgeworfen hatte, mussten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gleich drei Männer gehen.

Echte Kerle unter sich im Pool: Thomas Mario (35, rechts) schaut gönnerhaft zu, nachdem er den Abend zuvor dort allein gefeiert hat.
Echte Kerle unter sich im Pool: Thomas Mario (35, rechts) schaut gönnerhaft zu, nachdem er den Abend zuvor dort allein gefeiert hat.  © Joyn / Endemol Shine Germany

Nach dem Rauswurf von Feuersteinpenis-Gerd (72) waren die Hoffnungen groß, dass der stets besoffene und pöbelnde Thomas Mario (35) endlich gehen muss.

"Ich möchte wissen, was den geritten hat", so die Obert. Doch der machohafte Barkeeper durfte bleiben, da er ein Mann sei, der sich unheimlich gewandelt habe.

Dafür musste Aytunc (32) gehen, der bisher nur durch seinen Sauberkeitswahn auffiel.

Währenddessen entwickelte sich Mario (24) zum weisen Philosophen: "Das war ein Stück weit vorhersehbar. Den besten Draht zu Claudia hat er jetzt nicht. Irgendwann hat er angefangen, den Boden statt Claudia zu schrubben. War vielleicht ein Fehler."

Ein kurzes Tschüss und eine schlafende Obert später, ließen es die verbliebenen Herren krachen. Zu fünft ging es in den Jacuzzi. Thomas Mario stand friedlich daneben: "Ich hab' was gutzumachen".

Darauf schien Nikolai (74) gewartet zu haben. Gerne übernahm er die Rolle des Nervtöters.

Nikolai jagt Kai mit Küssen durch "Claudias House of Love"

In Folge drei sind nur noch acht Männer übrig, die um Claudia Obert (59) kämpfen.
In Folge drei sind nur noch acht Männer übrig, die um Claudia Obert (59) kämpfen.  © Sat.1

Der 74-jährige Bildhauer benahm sich beim Mittagessen am nächsten Tag wie ein Schwein, beklagte aber gleichzeitig die mangelnden Manieren der anderen Kandidaten.

Claudia gab er den Namen "Sybelline". "Die verkünden immer Gottesurteile, und zwar immer durch Ertränken. Sybellinisches Urteil. Wenn die ein Urteil macht, bist du ertrunken, ersoffen, tot", erklärte er Mario.

"Also der Mann ist so anstrengend. Ich habe am Anfang gedacht, der dreht halt ein bisschen auf und der ist ein bisschen irre. Aber es hört ja nicht auf", sagte Claudia.

Wie zum Beweis jagte Nikolai Kai (47) für einen "Filmkuss" durchs Haus. Am Ende schleckte er ihm die bärtige Wange ab.

Vor allem Claude (44) reagierte mit bösen Entgleisungen. "Den einzigen Weg, den ich mit dir gehen würde, wäre in deinen Sarg", meinte der Unternehmer zu dem 74-Jährigen.

Nur Stunden später versöhnten sich die beiden tränenreich. "Ich hab ein schlechtes Gewissen, weil er ein guter Mensch ist", sagte Claude zu seinem plötzlichen Sinneswandel.

Dieser Kandidat geht am Ende von Folge 3 von "Claudias House of Love"

Claude (44) und Toni (56) vertrugen sich bislang gut, doch dann trug Claude dick auf.
Claude (44) und Toni (56) vertrugen sich bislang gut, doch dann trug Claude dick auf.  © Joyn / Endemol Shine Germany

Vielleicht war der 44-Jährige nach seinem Sieg in der Challenge "Der Saufsteg" in Gönnerlaune. Der Lohn: Claude durfte Claudia - oben ohne - mit Schlamm einschmieren.

Fand er aber nicht so geil. "Glaubt die im Ernst, dass mich das anmacht, wenn sie sich so präsentiert? Eine Frau, die sich rar macht, die Werte hat, das macht mich an."

Um Konkurrent Toni (56) eifersüchtig zu machen, trug der 44-Jährige dick auf. "Das war kein Date, das war eine Zerstörung!" Tenor: Es gab Sex. Nur um es klarzustellen: Nein, den gab es nicht, dafür Psychospiele von Claude.

"Wenn sie an anfängt, dir an deinen Eiern herumzuspielen. Glaubst du, dass du nicht erregt werden würdest? Wie reagierst du, wenn sie dir an deiner Nudel herumspielt? Du hast einen Ständer und sie will ihn jetzt in den Mund nehmen", versuchte der 44-Jährige, seinen Kumpel Toni immer eifersüchtiger zu machen.

Doch der peinliche Hahnenkampf wurde beendet, als Claudia Obert zur Verkündung ihrer Entscheidungen rief. Alle Kandidaten seien toll, sie wolle gern der Religion beitreten, bei der sie zehn Männer haben dürfe, so die Obert.

Daher machte sie es sich leicht und stellte die verbliebenen acht Männer vor die Wahl, ob sie bleiben wollen. Alle, bis auf Nikolai wollten das. "Ich kann leider nicht. Obwohl du heute waffenscheinpflichtig aussiehst." Also ging er. "Es war nicht immer schön mit dir", gab ihm Claudia auf den Heimweg mit.

"Claudias House of Love"-Kandidaten bekommen erniedrigende Aufgaben

Claudia Obert ist umringt von Waschbrettbauch-Jünglingen, in ihrer Show waren die Männer meist älter.
Claudia Obert ist umringt von Waschbrettbauch-Jünglingen, in ihrer Show waren die Männer meist älter.  © Joyn / Endemol Shine Germany / Marc Rehbeck

Die sieben verbliebene Kandidaten mussten sich der vierten Folge individuellen Aufgaben stellen. Mario sollte nur mit einer Socke über dem Penis den Hampelmann machen. "Ich kriege ihn da nicht rein." Klappte dann irgendwie, die Zuschauer sahen glücklicherweise nur eine zensierte Version.

Bei Claude kam dagegen Dschungelcamp-Feeling auf. Der 44-Jährige musste aus einem Terrarium voller Heuschrecken einen Ring mit dem Mund herausholen. "Ekelfaktor war es jetzt nicht, aber unwohl fühlen dabei", zog er sein Resümee.

Hart traf es auch Toni. Er sprang mit nacktem Oberkörper von Leiter auf Matte, auf der 250 gespannten Mausefallen lagen. "Der mutigste Italiener", freute sich Claudia.

Thomas Mario musste mit einer Heckenschere seine Kleidung zerschneiden, Kai sich mit Kaltwachsstreifen Barthaare von der Wange entfernen lassen. Torsten dagegen bekam eine Hose mit freien Pobacken, alle anderen Männer sollten einmal zuhauen. Autsch! Immerhin gab's danach heiße Küsse für ihn von Claudia.

Besonders fragwürdig war, dass Didi (31) allen die Füße küssen und Claudias sogar ablecken sollte. Dem einzigen Schwarzen in der Show wurde also eine besonders unterwürfige Aufgabe zugeteilt. Das hatte durchaus einen rassistisch anmutenden Beigeschmack, auch wenn die Aufträge per Zufall vergeben wurden.

Mario, Toni und Torsten dürfen mit Claudia Obert Flaschendrehen spielen

Auch in der Show hatte Claudia Obert meist ein Glas Champagner in der Hand.
Auch in der Show hatte Claudia Obert meist ein Glas Champagner in der Hand.  © Joyn / Endemol Shine Germany

Und so war nachvollziehbar, dass Didi darauf bestand: "Lecken tu ich nicht." Doch auf das Stichwort hatte Claudia wohl gewartet. "Ich zieh gleich die Hosen aus und dann leckst du, ich schwör's dir!" Er sei überhaupt nicht witzig, so ihre Interpretation der fragwürdigen Szene.

Schließlich machte sie vor, wie lasziv er ihren Zeh in den Mund nehmen soll. "Hat das noch nie jemand mit deinem Penis gemacht?", wollte die 59-Jährige dann wissen. Oje, was für eine unangemessene Frage in dieser Situation.

Schließlich gewannen Mario, Toni und Torsten. Ihr Sieg: Flaschendrehen mit der Gastgeberin. Wie bei jeder guten Teenie-Party ging es dann auch um wer mit wem und wo. Am Ende zeigte Claudia anhand einer Banane einen "perfekten" Blowjob und bat bis auf Toni die anderen zu gehen.

Zwischen ihr und dem 56-Jährigen funkte es gewaltig. "Der Charakter und das Charisma ist bei ihm umwerfend", sagte Claudia, die eine offene Schwäche für Italiener. Wie sollen die anderen Kandidaten da noch punkten?

Zumindest Didi wurde von der Qual erlöst. Er musste am Ende von Folge vier gehen. "Didi ist ein atemberaubendes Model und hat mir sehr viel Spaß gemacht. Aber andere Männer flashen mich mehr", urteilte Claudia.

Wie es weitergeht und wer gewinnt, seht Ihr ab 1.15 Uhr in der Nacht von Mittwoch, 21. April, auf Donnerstag, 22. April. Wegen zu niedriger Quoten hat SAT.1 "Claudias House of Love" ins Nachtprogramm verbannt.

Titelfoto: Joyn / Endemol Shine Germany

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